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„Ein langer Weg“

Bei einer Gedenkfeier in Bozen wird am Sonntag jener Kinder gedacht, die vor oder kurz nach der Geburt verstorben sind.

Wenn ein Kind stirbt, ist etwas Einschneidendes geschehen für die Eltern, die Geschwister, die Großeltern, für die ganze Familie und alle, die ihnen nahestehen.

„Die Welt scheint still zu stehen. Schmerz, Trauer, Wut und Verzweiflung sind unbeschreiblich“, so heißt es in einer Aussendung der Katholischen Frauenbewegung.

Wie soll man weiterleben? Wie kann man da noch glauben? „Der lange Weg der Trauer muss beschritten werden, vor dem man meint, dass er nie endet.“

Am Sonntag, 4. Dezember um 16.30 Uhr , findet in der Friedhofskapelle in Bozen/Oberau eine Gedenkfeier statt.

„Die Gedenkfeier lädt ein zum Innehalten. Sie gibt Raum für die Trauer und ist ein Ort der Erinnerung.  Gerade im Advent zünden wir Kerzen an und hoffen, dass Gott unsere Dunkelheit erhellt. Er ist das Licht der Welt, diesem Licht können wir die Kinder anvertrauen“, so die Katholische Frauenbewegung.

Durch diese Wort-Gottes-Feier sollen Eltern und Angehörige die Möglichkeit haben, mit anderen Menschen, die eine ähnliche Erfahrung gemacht haben, ein Stück Trauerweg gemeinsam zu gehen, das Leid zu teilen und es vor Gott hinzutragen.

Die Gedenkfeier ist eine gemeinsame Initiative der Krankenhausseelsorge Bozen, der Associazione A.M.A.  Auto Mutuo Aiuto  Bolzano, der Katholischen Männerbewegung und der Katholischen Frauenbewegung.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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