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Offener Tunnel

Vor Ort konnten sich die Bürger am Freitag bei einem Tag des offenen Tunnels vom Baufortschritt für die Nordwestumfahrung Meran überzeugen. Viele Interessierte haben diese Gelegenheit genutzt.

Die lang ersehnte Fertigstellung der Meraner Nord-West-Umfahrung und der Bau der Kavernengarage sollen das Mobilitätsmanagement in Meran und Umgebung verändern.

Ein beachtlicher Teil des Autoverkehrs in der Stadt soll verringert werden. Die Bauarbeiten am Tunnel sind bereits weit fortgeschritten. Rund 980 Meter vom Vortrieb des insgesamt 2,2 Kilometer langen Tunnels sind bereits geschafft. Bald starten die Arbeiten der Kavernengarage. Davon konnten sich am vergangenen Freitag interessierte Bürgerinnen und Bürger direkt vor Ort überzeugen.

„Vor Ort kann man am besten verstehen, wie komplex Tunnelarbeiten sind“, unterstrich Mobilitätslandesrat beim Rundgang mit Technikern und Interessierten. Infrastrukturen, wie Umfahrungen, würden den Verkehr nicht beseitigen, wohl aber helfen, Mobilität besser zu regeln und für mehre Lebensqualität vor Ort zu sorgen.

Im Norden im Bereich der Handwerkerzone am Purenweg und im Süden beim Gemeindebauhof an der gleichnamigen Bauhofstraße konnten sich die Bürgerinnen und Bürger an zwei Infopoints über das Projekt und den Stand der Arbeiten kundig machen.

Die neue Nord-West Umfahrung wird an das bereits fertig gestellte erste Baulos der Meraner Umfahrung, also den Tunnel von der Schnellstraße Meran-Bozen MeBo bis zum Meraner Bahnhof anschließen. Die neue Strecke verläuft unterhalb der Goethestraße und des Zenobergs bis hin zur Handwerkerzone von Tirol. Dort wird ein Kreisverkehr als Anschluss in Richtung Passeier, Tirol und Obermais gebaut. Im Zuge der Arbeiten wird auch die Brücke über die Passer unterhalb der Zenoburg erneuert und abgesenkt.

Es sind keine offenen Baugruben vorgesehen, bis auf kleine Bereiche, wie für die Fluchtwege und die Startbaustelle beim Bauhof der Gemeinde Meran. Die Entlüftung der Tunneltrasse wird nur über die Portale MeBo und Zenoberg erfolgen und nicht im Stadtbereich.

Innerhalb von fünfeinhalb Jahren wird die Bietergemeinschaft Carron Bau GmbH (Gruppenführer), Mair Josef & Co. KG des Mair Klaus und Di Vincenzo Dino & C. AG die neue Verkehrsinfrastruktur bauen.

Das Land investiert rund 160 Millionen. Es handelt sich somit aktuell um das größte Infrastrukturvorhaben des Landes.

 

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