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Die Bergwerke des Monte Calisio

Das Landesmuseum Bergbau lädt alle Interessierten zu einem Vortrag über „Die mittelalterlichen Bergwerke des Monte Calisio“ ein.

Unweit von Trient befindet sich ein Bergbaugebiet von großer historischer Bedeutung, eine Bergbaulandschaft aus tausenden Schächten und kilometerlangen Stollen, den sogenannten „Canópe“. Spätestens ab dem 12. Jhd. wurden dort Silbererze abgebaut, aus denen die städtischen Münzen hergestellt wurden.

Um diese Industrie zu regulieren, ließ der Fürstbischof von Trient Federico Vanga eines der ältesten Bergbaustatuten Europas erarbeiten.

Die Fachausdrücke im Dokument sind größtenteils in deutscher Sprache. Auch die ersten Bergleute, hierzulande „Canòpi“ (vom deutschen Begriff „Knappen“ abgeleitet) genannt, müssen wohl germanischer Herkunft gewesen sein.

Lara Casagrande, Direktorin des Trientner Ecomuseo Argentario, erzählt in ihrem Vortrag von den Untersuchungen dieses Kulturerbes und den historisch-archäologischen Projekten, welche das Ecomuseo seit 20 Jahren durchführt. 

Das Landesmuseum Bergbau lädt alle Interessierten zu diesem Vortrag am 24. August um 18.00 Uhr am Standort Ridnaun des LMB sowie online auf dem YouTube-Kanal des Museums ein.

Der Vortrag wird in italienischer Sprache gehalten.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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