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Rückkehr nach Fodom

Adolf Vallazza vor einer seiner archaischen Skulpturen

Adolf Vallazza  stellt auf Burg Andraz in Buchenstein aus.

Von Jul Bruno Laner
Die Familie der Vallazza stammt aus Livinallongo del Col di Lana. Celestino, einer der Söhne des Schmiedes Aloisio,  wanderte um 1880 über den Campolongo
und das Grödner Joch nach St. Ulrich aus, wo er seinem Schmiedehandwerk nachgehen konnte.
Sein Sohn Hermann verfeinerte des Vaters Schmiedekunst. Er ehelichte Gisella Moroder Lusenberg, Tochter des berühmten Josef Moroder, er war hervorragender Maler und Bildhauer.
Der Ehe entsprangen 3 Kinder: Hermann II., Adolf und Annelise. Früh verwitwet, nahm er in zweiter Ehe eine Lusenberg-Nichte zur Frau. Die Ehe war mit 5 Kindern gesegnet: Anna Maria, Markus, Bruno, Karl und Alfred. Eine
ganze Sippschaft voll begnadeter Künstler, aus der Adolf und Markus im besonderen internationale Anerkennung erreichten. Adolf, im Jahre 1924 des vorigen Jahrhunderts geboren, ist durch seine archaischen Plastiken aus uralten Hölzern, die abstrakt und zugleich intuitiv emotional verstanden werden können, zu internationalem Ruf gelangt.

Nun ist er zurückgekehrt zu den Wurzeln in Fodom und zwar in die altehrwürdige und neu konsolidierte Burgruine Andrac (auf Ladinisch, Buchenstein auf Deutsch, Andraz auf Italienisch), 1027 zur Sicherung der „Eisenstraße“ erbaut, einst Fluchtburg des Fürstbischofs Nikolaus Kusanus. Ein würdiger Ort, ein Ort, der von Kraft strotzt wie dir urbildhaften Skulpturen des Bergmenschen Adolf Vallazza.

Die Ausstellung läuft bis Sonntag, 5. September 2021

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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