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„Kunsthandwerk ist eine Lebenseinstellung“

: (hinten v.l.) Mathias Stuflesser, Filip Piccolruaz, Helene Demetz, Hannes Mussak, Andreas Mair, Christoph Senoner, Tobia Moroder (vorne) Azusa Fukawa, Martin Pechlaner, Christian Stl Holzknecht. (Foto: Damian Holzknecht)

Das erste Septemberwochenende gehört in Gröden erneut der Kunstmesse „Unika“. Bei der 27. Ausgabe sind erstmals auch Goldschmiede dabei

Die Kunst der Holzschnitzerei ist in Gröden nicht nur eine nette dekorative Nebensache und ein lukratives Geschäft – was es selbstverständlich auch ist. „Kunsthandwerk ist eine Lebenseinstellung“, sagt der Bürgermeister von St. Ulrich Tobia Moroder. Es ist der Stolz des Tales, denn es waren die Kunsthandwerker, die den Namen Gröden seit bald 400 Jahren in die Welt hinausgetragen haben und in kaum einem anderen Ort weltweit dürfte die Dichte an Holzschnitzern und Fassmalern größer sein.

Seit 27 Jahren ist die Kunstmesse „Unika“ ein wesentliches Standbein des Grödner Kunsthandwerkes.  Auch bei der diesjährigen Ausgabe bleibt sie ihrem Anspruch treu und zeigt nur noch nie gezeigte, handgefertigte Einzelstücke. Der heurigen Einladung des UNIKA-Präsidenten Christian Stl Holzknecht sind 31 UNIKA-Künstler*innen gefolgt: „Eine Chance für Veränderung gibt es durchaus und immer im Leben. Als ersten Schritt besuche doch einmal die UNIKA-Messe!“ kommentiert er.  

Skulpturen von Filip Piccolruaz: Ohne Titel

31 UNIKA-Mitglieder, darunter 19 Bildhauer, 9 Maler, 1 Fotograf und 2 Drechsler (1 davon Intarsien-Drechsler), stellen vom 2. – 5. September im Tennis Center in St. Ulrich/Runggaditsch mehr als 230 Kunstwerke aus. Eingeladen sind auch die jungen Kreativen in Person 1 jungen Malerin, der 3 Spezialisierungsschüler und weiterer 10 Kunstgymnasiumsschüler/innen. Erstmals mit an Bord sind alle 4 UNIKA-Frauen und 12 Mitglieder der Innung der Südtiroler Gold- und Silberschmiedevereinigung (SGS). Zwölf Künstlerpaare (je ein UNIKA-Mitglied zusammen mit einem Goldschmied) präsentieren sich gemeinsam im Rahmen einer Sonderausstellung während der Messetage in St. Ulrich. Auch die junge, kreative Generation ist mit der Malerin Julia Runggaldier und den Kunststudenten Patrick Obkircher, Rupert Elias Kreuzer und Florian Tschurtschenthaler des Kunstgymnasiums „Cademia“ (Spezialisie- rung) auf der UNIKA vertreten.

Künstler/innen der UNIKA 2021

Adolf Vinatzer, Alfons Runggaldier, Andrea Perathoner, Andreas Bauer, Armin Grunt, Chelita Zuckermann, Christian Stl, Diego Deiana, Egon Digon, Filip Piccolruaz, Georg Demetz Pilat, Gerald Moroder, Günther Runggaldier, Helene Demetz, Helmar Demetz, Hubert Mussner, Ivo Piazza, Lorenz Demetz, Lukas Mayr, Martina Peintner, Matthias Kostner, Paolo Rossetto, Roland Perathoner, Simon Oberbacher, Stefan Perathoner, Thomas Comploi, Valeria Stuflesser, Viktor Senoner, Walter Pancheri, Werner Dejori.

SGS (Südtiroler Gold- und Silberschmiede)-Künstler/innen

Alex Pircher, Azusa Fukawa, Daniel Staschitz, Dietmar Former, Günther Rechenmacher, Hannes Gamper (Latsch), Hannes Gamper (Tirol), Jürgen Pollo, Maria Grazia Virgadaula, Marita Moroder, Markus Hartmann und Martin Pechlaner.

Die Vernissage erfolgt am Mittwoch, 1.September um 18 Uhr im Tennis Center Runggaditsch. Andrea Baffoni, (Kunsthistoriker und Kunstkritiker aus Perugia) wird auch heuer wieder die Eröffnung mitzelebrieren. Bei der Unika´s Long Night am 3. September von 20.00 – 23.00 Uhr sorgt die Folkrockgruppe Mainfelt für musikalische Stimmung. Eintritt nur mit gültigem GREEN PASS.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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