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Jazz meets Telemann

Am 8. Juli setzen Georg Gratzer (Woodwinds) und Klemens Bittmann (Violine, Mandoline) die 31. Ausgabe der Soireen auf Schloss Tirol fort und mixen einen musikalischen Cocktail aus Barockmusik, Tango und Jazz

Im Mittelpunkt des Programms steht der Komponist Georg Friedrich Telemann – im 18. Jahrhundert und mit über 3600 verzeichneten Werken einer der produktivsten Komponisten der Musikgeschichte. Man könnte ihn als Popstar der Barockmusik bezeichnen, der sich intensiv mit Folk aus Osteuropa beschäftigte.

Aus dem Biotop der Grazer Musik-Uni stammend, gründeten Klemens Bittmann und Georg Gratzer noch als Studenten Anfang der 2000er Jahre die Band Beefólk, die mit ihrer ungewöhnlichen Stilmischung und rhythmisch komplexen Kompositionen schnell international bekannt wurde. Später gingen die beiden mit jeweils eigenen Ensembles getrennte Wege, aber die musikalische Freundschaft blieb bestehen. In den vergangenen Jahren experimentierten sie immer wieder im Duo mit Barockmusik. Es galt mit ihren Instrumenten, für die diese Musik nicht geschrieben war, einen eigenen, gemeinsamen Sound zu finden. Auf ihrem Album „Telemannia“ bilden Sonaten von Georg Philipp Telemann einen roten Faden. Dazu kommen – auch im Konzert auf Schloss Tirol – Stücke von John McLaughlin und Astor Piazzolla, Meisterwerke aus der Filmmusik und Kompositionen von Georg Gratzer.

Die Soiree auf Schloss Tirol beginnt um 21 Uhr. Zum unverwechselbaren Konzerterlebnis gehören auch der gemütliche Spaziergang zum Schloss, der Panoramablick über den Meraner Talkessel sowie die Fackeln, mit denen der Rückweg nach Dorf Tirol beleuchtet wird.

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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