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Bozen fordert Rom heraus

Die Landesregierung hat sich gegen eine Verschärfung der Corona-Regeln entschieden – und stellt die römischen Daten in Frage.

LH Arno Kompatscher hält am Abend eine Pressekonferenz, in der er über den weiteren Kurs der Landesregierung im Kampf gegen das Coronavirus berichtet.

Am Freitagmittag hatte das römische Gesundheitsministerium Südtirol als rote Zone eingestuft.

Die Landesregierung will aber an den bisherigen Regeln festhalten und Geschäfte, Bars und Restaurants offenhalten. Einzig die Skigebiete dürfen nicht aufsperren. Zudem ist nach 18 Uhr das Abholen von Getränken nicht mehr erlaubt.

„Uns überrascht die Einstufung als rote Zone, weil sie nicht den Daten entspricht, die uns der Sanitätsbetrieb täglich zur Verfügung stellt“, hieß es am Ende der Krisensitzung.

Sanitätslandesrat Thomas Widmann hat dem Kabinett eine Formel vorgelegt, auf deren Grundlage ab jetzt entschieden wird, wann und wie die Corona-Maßnahmen verschärft werden müssen.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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