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„Wichtiger Termin“

Foto: Handelskammer/Shutterstock

Der Start des Winterschlussverkaufs 2021 wird auf Vorschlag des hds um eine Woche nach hinten verschoben. Der Saisonschlussverkauf beginnt also nicht mehr wie bisher in der ersten Jännerwoche, sondern am Samstag, 16. Jänner und endet am Samstag, 13. Februar.

„Der bisherige Start ist für viele Handelstreibende ein ungünstiger und ein viel zu früher Termin. In dieser Zeit ist es einfach sinnvoller, etwas später mit der Schnäppchenjagd zu starten“, betont hds-Präsident Philipp Moser. „Nach den vielen Wochen der Pflichtschließung ist der Schlussverkauf ein außerordentlich wichtiger Moment vor allem für die vielen Handelsbetriebe im Modebereich“, so der hds-Präsident.

Für den hds sind die Saisonschlussverkäufe nach wie vor von großer Bedeutung, und der Verband ist von den Vorteilen fixer Schlussverkaufstermine überzeugt. „Der Saisonschlussverkauf hat sich als ein wichtiges Verkaufsinstrument bewährt: Auf der einen Seite ist er für die Handelstreibenden ein wesentliches Instrument für die Lagerräumung; auf der anderen Seite eine klare Botschaft an den Kunden, dass in dieser Zeit Restwaren günstig verkauft werden“, erklärt Moser.

„Die festgelegten Termine schaffen zudem einen Vorteil für die Kunden. Sie sorgen für Transparenz und Klarheit. Außerdem geht es darum, in dieser Zeit eine gleiche Ausgangsposition für kleine und große Handelsbetriebe zu schaffen, unabhängig von der Werbeleistung“, betont der hds-Präsident.

In den 15 Tourismusgemeinden bzw. -orten Tiers, Kastelruth, Ritten, St. Ulrich, St. Christina, Wolkenstein, Enneberg, St. Martin in Thurn, Wengen, Abtei, Corvara, Stilfs, Kurzras, Reschen und St. Valentin auf der Haide hingegen beginnt der Sommerschlussverkauf wie üblich noch später und zwar am Samstag, 13. Februar und dauert bis Samstag, 13. März.

 

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Kommentare (14)

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  • netzexperte

    An diesen Regelungen erkennt man immer wieder, wie antiquiert die Verbände und Institutionen hierzulande sind. Man hat noch immer nicht erkannt, dass der lokale Handel in extremen Wettbewerb zum Onlinehandel steht, wo solche „vertrottelten“ (entschuldige mich für den Ausdruck, aber mir fällt kein besserer dazu ein) Ge- und Verbote schlichtweg nicht mehr exisitieren. Ein Händler soll dann Rabatte anbieten können, wenn er es für richtig und vielleicht auch nötig hält.

    • olle3xgscheid

      Dann würde es NIE Rabatte geben, welche sie ohnehin nicht gibt, denn draufkleben kann man was man möchte. Wer kontrollierts?

      • michael73

        @olle3xscheid Wer es kontrolliert? Der KUNDE kontrollierts, dazu brauchts keine Ortspolizei u. ä. und hunderttausend Vorgaben und Richtlinien und Suap-Meldungen und was weiss ich noch alles. Der KUNDE hat die maximale Transparenz heutzutage und ebenso sollte jeder Händler den maximalen und autonomen Handlungsspielraum haben.

        • olle3xgscheid

          Oje der Kunde….., maximale Transparenz , und wie ?? Hingehen Preis merken um dann bei Schlussverkauf den Artikel nicht vorfinden? Im Gegenzug liegen 4 !!! Jahre alte Teile dort!! Tut mir leid den Senf glaub ich nicht mehr.

  • summer

    Diese Pläne und Planungen der Verbände sind nicht nur antiquiert, sondern erinnern mich an Nordkorea, also an einem Steinzeit-Kommunismus. So arg geht’s ja nicht mal mehr in China zu, und das ist Diktatur in Reinkultur.

  • summer

    Demzufolge muss das Weihnachtsgeschäft bestens gelaufen sein, wenn sie vorher jammerten, sie blieben nun auf den Winterkollektionen sitzen, jetzt aber den Ausverkauf um eine Woche sogar verschieben und offenbar es nicht nötig haben, den Abverkauf so rasch als möglich zu beginnen.
    Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

  • hallihallo

    meine frau hat im oktober schuhe gekauft. im internet werden diese jetzt mit 40% rabatt angeboten ( am black friday waren es -20%).
    also versteht man diese maßnahme schon gar nicht.
    aber auch viele kaufleute nicht, denn die haben schon vor weihnachten sehr vieles mit -20% angeboten.

  • vinsch

    die meisten Geschäfte haben bereits Anfang Dezember mit dem Ausverkauf begonnen. Hat das der hds nicht mitbekommen???? Im Internet startete man noch früher und nachdem Hotels Ende Oktober geschlossen wurden, mussten die Geschäfte hierzulande nachziehen mit den Rabatten. Wie peinlich wird es für einen hds sein, wenn er merkt, dass ab 07. Jänner alle Geschäfte mit dem Ausverkauf beginnen und nicht wie von ihm vorgeschlagen am 16. Jänner? Hier lebt ein Verband an der Realität vorbei….

    • michael73

      @vinsch Genauso ist es, der hds kommt schon lange nicht mehr mit. Die Realität ist eine ganz andere und ohne Zwangsmitgliedschaft und öffentliche Beiträge gäbe es diesen Verein schon längst nicht mehr.

  • n.g.

    Ist doch toll! Die lokalen Händler sind dabei sich selbst abzuschaffen. Wird schon werden. Mit Geduld und Ausdauer klappt es bestimmt.
    Und wenn die Generationen 45+ gestorben sind, schließt der letzte Laden um die Ecke.

  • michael73

    @n.g. es ist toll, wenn der letzte Laden um die Ecke schließt? Gleich dumm wie kurzsichtig diese Aussage. Ohne lokale Wirtschaft läuft nichts, nicht mal im schönen Südtirol.

  • eiramsor

    Richtig.. Dann können alle Online einkaufen.. und in den Städten gibt es Franchising und die Chinesen

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