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Welt der Zukunft

Federico Corni (Foto: unibz)

Wie kann saubere Wasserstoff-Energie die Welt verändern? unibz lanciert einen Schülerwettbewerb.

FCHgo „Fuel Cells HydroGen educatiOnal model for schools“ nennt sich das europäische Bildungsprojekt für Grund- und weiterführende Schulen mit dem Ziel, Wasserstoff als umweltfreundliche Energiequelle zu fördern.

Einer der Partner ist die Fakultät für Bildungswissenschaften mit Prof. Federico Corni, die nun für Südtirol den an Schüler*innen aller Schulstufen gerichteten Wettbewerb „Welt der Zukunft: die beste FCH-Bewerbung“ lanciert.

Wasserstoff, das leichteste Element im Universum, kann dazu beitragen, das ehrgeizige EU-Ziel der Klimaneutralität innerhalb 2050 zu erreichen. In ihrer Strategie auf dem Weg dorthin setzt die EU ganz klar auf Wasserstoff. Neben technologischen Innovationen soll eine möglichst hohe Beteiligung von Seiten der Öffentlichkeit dazu führen, dass diese vielversprechende Quelle sauberer Energie schnell Fuß fasst. Der Wettbewerb „World of the future: the best FCH application“ wurde auf europäischer Ebene ins Leben gerufen, um das Bewusstsein von Jugendlichen für Wasserstoff als Energieträger für umweltfreundliche Anwendungen zu schärfen.

In Südtirol begleitet die Fakultät für Bildungswissenschaften die Grund- und Mittelschulen bei der Entdeckung des Wasserstoffs; dort lehrt der Koordinator des FCHgo-Projekts für Südtirol Federico Corni das Fach Didaktik der Physik.

„Wer sagt, dass die neuen Wasserstofftechnologien nur ein Thema für Erwachsene und Wissenschaftler*innen sind, zu kompliziert für Kinder und Jugendliche?“, stellt Prof. Corni in den Raum. „Mit dem europäischen Wettbewerb FCHgo Award wollen wir Schülerinnen und Schüler dazu anregen, kreativ darüber nachzudenken, wie ihr Alltag zukünftig durch Wasserstoff-Brennstoffzellen verändert werden könnte.“

Das Preisausschreiben richtet sich an Teilnehmer*innen dreier Altersgruppen (8-11, 12-14, 15-18 Jahre).

Schülerinnen und Schüler sind eingeladen, ein Projekt – beispielsweise Videos, Texte, grafische Produktionen, Produktmodelle – oder ein anderes kreatives Produkt einzureichen, welches das zentrale Wettbewerbsthema aufgreift.

Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt: Wichtig ist, dass sich das Projekt auf zukünftige Anwendungen der Wasserstoffzellentechnologie konzentriert und Ergebnis einer Teamarbeit ist. Teilnehmen können nicht nur Schulklassen, sondern auch kleine Teams von mindestens zwei Teilnehmenden. Die Teilnahme von zu Hause aus wurde als Folge der akutellen Covid-19-Situation eingeführt.

Im April und Mai 2021 werden die nationalen Sieger gekürt, während die Gewinner der internationalen Wertung an der abschließenden Preisverleihung in Brüssel im Mai/Juni 2021 teilnehmen. Anmeldungen (innerhalb 31. März 2021) und Informationen erhalten Interessierte direkt bei Prof. Federico Corni unter folgender E-Mail-Adresse: [email protected]  

 

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (2)

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  • leser

    Federico corni
    Lerne dann aber auch, wieviel die Kwh in der produktion kostet und welchen sinn es macht sie in der mobilitåt einzusetzen
    Und erklår ihnen auch, welchen befarf an recoursen es benötigt oder wieviel an geld für die dafür notwendigen energieumlagen dem bürger herausgezogen werden
    Aja und letztendlich wird durch dieses projekt ja wieder einmal mehr det Eurak von der EU subventioniert
    Grundsåtzlich ja in ordnung aber es sollte nachhaltiger und sinnvoller sein, lern ihnen das auch bitte
    Denn ich glaube kaum dass ein dorfmann als bauernlobbyst das versteht

  • emma

    solche wasserstoff expertin gibts viele, sollen erst mal das hirn mit sauerstoff laden

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