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In lieber Erinnerung

Allerheiligen, Allerseelen und St. Martin sind Gedenk- und Feiertage der Katholischen Kirche, die besonders auch für Kinder wichtig sind. Die Katholische Jungschar Südtirols ruft auf, die Gedenktage im Kleinen zu feiern und mit Kindern diese Tage angemessen zu begehen und zu gestalten.

In wenigen Tagen wird in der Katholischen Kirche das Hochfest Allerheiligen und der Gedenktag Allerseelen begangen. Außerdem findet am 11. November der Martinstag statt.

In diesem Jahr jedoch sind Menschenansammlungen auf dem Friedhof sowie Martinsumzüge verboten. Kinder bekommen mit, dass momentan alles anders ist. Es ist deshalb umso wichtiger, dass wir uns die Zeit nehmen, mit ihnen Rituale und traditionelle Feiern aufrecht zu erhalten. Wir rufen alle Familien auf, die Gedenk– und Feiertage in einer anderen Form mit den Kindern zu gestalten. Auch im kleinen Kreis zu Hause können wir den Verstorbenen und Heiligen gedenken“, merkt Philipp Donat, 2. Vorsitzender der Katholischen Jungschar Südtirols an.

Allerheiligen und Allerseelen

Die kommenden Gedenk- und Feiertage sind für die Kinder sehr wichtig. Am Hochfest Allerheiligen gedenken wir den Heiligen. Diese Menschen haben Unglaubliches geleistet und können mit ihrem Lebensweg neue Perspektiven eröffnen. Am Gedenktag Allerseelen gedenken wir den Verstorbenen. Auch die Kinder werden mit Tod und Trauer konfrontiert und brauchen Unterstützung und ehrliche Antworten. Gerade die Zeit um Allerseelen eignet sich, um diese Themen angemessen und kindgerecht mit ihnen zu besprechen. Gemeinsames Beten und Erinnern ist auch zu Hause möglich. Kinder können mit ihren Eltern und Geschwistern Kerzen gestalten und diese für die Verstorbenen anzünden. Der Friedhofsbesuch kann auch auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden“, so Donat.

Martinstag

Am 11. November, am Martinstag, gedenken wir dem Hl. Martin, Schutzpatron der Armen. Laut einer Legende teilte der Hl. Martin seinen Mantel mit einem Bettler. Fast in jeder Gemeinde finden am Martinstag Laternenumzüge statt, auf die heuer verzichtet werden muss.

„Die Martinsumzüge fallen dieses Jahr leider aus, der Martinstag an sich aber nicht. Über den Hl. Martin, über das Teilen und über Nächstenliebe können Familien auch zu Hause sprechen. Die Legende kann nachgemalt oder auch als Rollenspiel inszeniert werden. Statt des Laternenumzugs können Familien sich bei der Mitmachaktion Zünd ein Licht an der Diözese Bozen-Brixen beteiligen. Feiervorschläge für die kommenden Feier- und Gedenktage sowie die Beschreibung der Mitmachaktion sind auf den Internetseiten der Diözese Bozen-Brixen und der Jungschar zu finden“, so Donat.

Philipp Donat

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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