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Landung auf dem Dach

Seit Donnerstagnachmittag, 14.00 Uhr, kann der Landesrettungshubschrauber auf dem neuen Landeplatz am Dach des Krankenhauses Bozen landen. 
Wenn es um Leben oder Tod geht, zählt jede Sekunde.
Seit Donnerstagnachmittag, 14.00 Uhr, kann der Landesrettungshubschrauber auf dem neuen Landeplatz am Dach des Krankenhauses Bozen landen. Dadurch können Verletzte direkt in den Schockraum gebracht und noch schneller behandelt werden. Ein Meilenstein in der Südtiroler Notfallversorgung.

Bisher wurden die rund 900 Patientinnen und Patienten, die mit dem Rettungshubschrauber jährlich in Krankenhaus Bozen gebracht wurden, vor der Notaufnahme oder in der Basis des Rettungsdienstes Weißes Kreuz in unmittelbarer Nähe des Krankenhauses gebracht: Von dort wurden sie mit dem schon bereitstehenden Rettungswagen direkt zur Notaufnahme gefahren.

„Obwohl wir eine superschnelle Teamarbeit hatten, stellt nun doch die direkte Landung auf dem Dach der neuen Klinik mit perfekter Verbindung über den Aufzug in den Schockraum einen großen Zeit- und damit auch Versorgungsgewinn dar“, freut sich Generaldirektor Florian Zerzer.

Auch der Gesundheitslandesrat ist überzeugt, dass damit die bereits bestehende hochwertige Versorgung in der Notfallmedizin noch um eine Stufe verbessert wird: „Südtirol ist bereits sehr gut in der Notfallversorgung. Das bestätigen uns immer wieder alle Fachleute von den benachbarten Regionen. Nun sind wir im Landeskrankenhaus einen wichtigen Schritt nach vorne gekommen; für schwer verletzte Patienten ein großer Schritt.“

Foto: Lpa

Der Landeplatz ist nach modernsten Vorgaben errichtet und hat deshalb auch die Zulassung der strengen Zivilluftfahrtsbehörde ENAC erhalten, auch Anflüge in der Nacht sind möglich.

Für Primar Marc Kaufmann ein wichtiger Schritt: „Damit schließt sich der Kreis zwischen einer schnellen Notfallmedizin und der schnellen Notfallversorgung im Krankenhaus. Die Landung auf dem Dach garantiert auch eine ideale Anbindung an andere Abteilungen wie z.B. an die beiden Intensivstationen, den kardiologischen Intensivbereich und die Schlaganfallabteilung Stroke Unit.“

Südtirols Rettungskette per Hubschrauber kann sich sehen lassen: Seit heuer im Februar steht ein vierter Hubschrauber im Einsatz – er deckt mit Standort Laas vor allem den Westen des Landes ab.

Foto: lpa

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