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„Zum Schämen“

Als „zum Schämen“ bezeichnet die Süd-Tiroler Freiheit die Entscheidung der SVP und des Team K zum Skandal um die Corona-Gelder

Anstatt politische Verantwortung zu übernehmen und Schaden von der Politik abzuwenden, werde das Vertrauen der Bevölkerung weiter erschüttert, indem die betroffenen Abgeordneten ohne wesentliche Konsequenzen davonkommen. Das Interesse von Einzelpersonen werde über das Interesse des Landes gestellt und damit die Botschaft vermittelt, dass man sich in der Politik jede Sauerei leisten kann, so die Süd-Tiroler Freiheit am Mittwoch in einer Aussendung.

In dem Dokument heißt es weiter:

Die Bevölkerung wird kein Verständnis dafür haben, dass ein Landesrat in der Regierung verbleiben darf, der sich in derart schamloser Weise am Steuergeld bedient hat, während normale Leute oftmals nicht mehr wissen, wie sie ihre Miete zahlen sollen.

Echtes Fehlerbewusstsein und politische Verantwortung sehen anders aus!

Die SVP und das Team K haben nichts aus dem Skandal gelernt und glauben offenbar, dass sie das Problem einfach aussitzen können. Damit schaden sie jedoch nicht nur sich selbst, sondern dem Ansehen der gesamten Politik.

Wenn die betroffenen Abgeordneten nur noch einen Funken Anstand im Leib hätten, würden sie selbst die Konsequenzen aus dem Skandal ziehen, anstatt die Verantwortung auf Parteigremien abzuwälzen.

Für die Bevölkerung wird jetzt hoffentlich klar, dass derartige Machenschaft nur beendet werden können, wenn Parteien wie die SVP und das Team K, die die Politik zum Selbstbedienungsladen verkommen lassen, nicht mehr gewählt werden.“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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