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Sinner im Viertelfinale

Der Sextner Jannik Sinner hat beim ATP-500-Turnier in Rotterdam das Viertelfinale erreicht. Der Sieg gegen David Goffin war sein erster gegen einen Top-10-Spieler.

Jannik Sinner hat zu alter Stärke zurückgefunden. Nach einem durchwachsenen Auftakt ins Tennis-Jahr 2020 fixierte er beim ATP-500-Turnier in Rotterdam den Viertelfinaleinzug.

Er bezwang den Belgier David Goffin (10. in der Weltrangliste) mit 7:6, 7:5. Gleichzeitig ist es sein erster Sieg gegen einen Spieler aus den Top-10 der Weltrangliste. Der elf Jahre älterer Belgier stand letzte Woche in Montpellier im Halbfinale und hat im Jänner beim ATP-Cup auch gegen Rafael Nadal gewonnen.

Der als Nummer 4 gesetzte Goffin nahm Sinner gleich im ersten Spiel den Aufschlag ab, der Sextner konterte aber postwendend mit dem Rebreak zum 1:1. Im siebten Spiel musste Sinner drei Breakbälle abwehren, beim 4:3 ließ der „Azzurro“ selbst zwei Chancen zum möglichen 5:3 liegen. Danach brachten beide Spieler ihre Service bis zum 6:6 durch. Im Tiebreak zog Sinner gleich auf 6:3 davon und verwandelte dann seinen vierten Satzball zum 9:7. Für den Weltranglisten-79. war es der erste Satzgewinn gegen einen Top-10-Spieler.

Sinner zeigte auch im zweiten Spielabschnitt ein bärenstarkes Tennis. Zwar ging er prompt mit 0:2 in Rückstand, der Pusterer glich auf der Gegenseite zum 2:2 aus. Im elften Spiel nahm Sinner Goffin erneut den Service zum 6:5 ab. Somit war der Widerstand des Belgiers gebrochen: Nach 1:59 Stunden Spielzeit verwandelte der „Azzurro“ seinen ersten Matchball zum 7:5-Endstand.

Eine Riesenleistung von Sinner, der zum zweiten Mal in seiner Karriere nach Antwerpen im Vorjahr ein ATP-Viertelfinale erreicht. Für den Einzug in die Runde der besten Acht kassiert der Pusterer 54.985 Euro Preisgeld sowie 90 ATP-Punkte. Somit zieht der Sextner nächste Woche erstmals in die Top-70 der Weltrangliste ein. Im Live-Ranking der ATP steht der „Azzurro“ momentan auf Platz 68. Das Sinner-Märchen geht weiter.

Am Freitag trifft er im Viertelfinale auf den Spanier Pablo Carreno Busta (ATP 30).

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