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Wenn Kunst zum Unternehmen wird

Die Kuratorin Sabine Gamper

Die Unternehmerin Maria Niederstätter und die Kuratorin Sabine Gamper referieren bei Impulsi Vivi über Mäzenatentum.

„Wenn Kunst zum Unternehmen wird“ – die Bindung dieser zwei Begriffe ist enger, als man glauben mag. Besonders in Trentino-Südtirol: Laut Statistiken der Fondazione Symbola zu Unternehmen mit kulturellem Schwerpunkt beschäftigen diese 34.000 Menschen und setzen jährlich über zwei Milliarden Euro um. Doch Erfahrung spricht mehr als 1.000 Statistiken. Denn Innovation wird nicht von Zahlen, sondern von Menschen geschaffen.

Um solche Erfahrungsberichte hautnah an den Mann zu bringen, veranstaltet Impulsi Vivi am Donnerstag, 13. Februar, um 18 Uhr im Co-working Drin in der Italienallee 34 in Bozen den zweiten Aperitif der laufenden Ausgabe: „Wenn Kunst zum Unternehmen wird” wird auch das Leitmotiv dieses Abends sein, an dem zwei erfahrene und renommierte Gäste ihre Geschichte erzählen werden: die Unternehmerin Maria Niederstätter und die Kuratorin Sabine Gamper. Es wird der letzte Aperitif vor dem großen Finale von Impulsi Vivi sein, dem Förderprogramm der Abteilung für italienische Kultur und Bildung des Amtes für Jugendarbeit der Autonomen Provinz Bozen und realisiert von Irecoop Alto Adige Südtirol.

„Impulsi Vivi ist ein ehrgeiziges und erfolgreiches Programm in der Südtiroler Kulturlandschaft”, unterstreicht Giuliano Vettorato, Landesrat für italienische Bildung und Kultur der Autonomen Provinz Bozen. „Der richtige Schub kommt durch die immer neue Zielsetzung bei jeder Ausgabe und durch die guten Voraussetzungen in Südtirol: Unsere Kreativität und unternehmerischer Geist und Geschick sind der Schlüssel zum Erfolg.“

 

Maria Niederstätter, „die Kräneflüsterin” hat mit ihren beiden Brüdern die gleichnamige Firma gegründet. Eine Erfolgsgeschichte, die 1975 ihren Anfang nahm und das Unternehmen in der Branche mittlerweile auf nationaler und internationaler Ebene zum Referenzpunkt gemacht hat. Ein Unternehmen, das es über die Jahre geschafft hat, Neues, aber auch sich selbst neu zu erfinden. Außerdem erzählt Niederstätter über Vorhaben und Erfahrungen im Bereich der Kunstförderung des Unternehmens.

Sabine Gamper, ist eine Bozner Kunsthistorikerin, Kuratorin und Autorin für zeitgenössische Kunst. Sie hat einen Universitätsabschluss in Philosophie und einen Abschluss in Kunstgeschichte an der D.A.M.S in Bologna und der Universität Innsbruck mit Auslandsaufenhalt in Rom. Von 2000 bis 2008 war sie die Direktorin der ar/ge Kunst Bozen und ist seit 2008 unabhängige Kuratorin. Gamper berät und arbeitet mit verschiedenen öffentlichen und privaten Institutionen, sitzt in Kommissionen und arbeitet als Kuratorin an zahlreichen Ausstellungen und Publikationen in den verschiedensten Bereichen der zeitgenössischen Kunst

Nachdem die beiden Rednerinnen ihre Geschichten erzählt haben, heißt es Bühne frei für die drei Finalisten von Impulsi Vivi, die ihren Entwicklungsweg während des Förderungsprogramms rekapitulieren. Bei den Finalprojekten handelt es sich um: „Aperiflix“, angelehnt an das berühmte Streamingportal Netflix und erdacht, um sich in Gesellschaft auszutauschen und zu diskutieren; „Rock your Coffee“, ein Frühstück für und mit Musikliebhabern; und „Educare al futuro“, eine Plattform, um die politische Bildung in Schulen zu pflegen und zu fördern.

IMPULSI VIVI, DAS PROGRAMM

Durch Impulsi Vivi, das sich an Unternehmer in Spe unter 40 richtet, wurden in den letzten Jahren dutzende der Kultur gewidmete Ideen umgesetzt, die schließlich in Südtirol (aber nicht nur) fruchten sollten.
Die vierte Ausgabe hat gleich auch eine Neuigkeit in Petto: Das Target wurde erweitert und Profis aus dem Bereich des Project Management involviert. Nach wie vor wird eng mit Unternehmen und Verbänden aus Südtirol zusammengearbeitet, die einen integralen Bestandteil des Förderprogramms und im Mentoring bilden. Und auch das Ziel ist immer noch das gleiche: Die Teilnehmer bekommen das richtige Werkzeug und fundierte Beratung, um ihre Ideen für Kultur und Kreatives entwickeln und umsetzen zu können.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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