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Eisackwerk übernimmt

Die Eisackwerk-Unternehmer Hellmuth Frasnelli und Karl Pichler übernehmen die Mehrheit beim Wochenmagazin ff. Was kommt jetzt?

von Thomas Vikoler

Diese Meldung von Verlag und Redaktion kommt überraschend: „Mit diesem Montag, dem 16. Dezember 2019, übernehmen Hellmuth Frasnelli und Karl Pichler die Mehrheit des ff-Verlags, das sind rund 60 Prozent des Gesellschaftskapitals. Die Gesellschafter Magdalena und Thomas Amonn aus der ff-Gründerfamilie bleiben wie bisher mit je rund 20 Prozent am Unternehmen beteiligt. Bisherige ff-Mehrheitseigner waren der Brixner Manuel Saxl und eine dem Wiener Rechtsanwalt Stefan Weber nahestehende Stiftung“.

Das Südtiroler Wochenmagazin bekommt also neue Mehrheitseigner, und die sind keine Unbekannten: Hellmuth Franselli und Karl Pichler sind die Eigentümer der Firma Eisackwerk GmbH, die in Mühlbach und Bozen/St. Anton zwei Großkraftwerke betreibt. Die beiden Unternehmer führten einen jahrelangen Rechtsstreit mit dem Land über die Zuweisung der Kraftwerke und sehen sich als Mit-Aufdecker des SEL-Skandals um den damaligen Landesrat Michl Laimer und SEL-Direktor Maximilian Rainer. Auf jedem Fall musste die Landesregierung Eisackwerk das Kraftwerk St. Anton schließlich zuweisen. Frasnelli betätigt sich außerdem als Immobilienunternehmer, Pichler ist von Beruf Wirtschaftsberater.

Laut ff-Mitteilung stehen beide „seit jeher für Medienvielfalt im Land und unabhängigen Journalismus“.

Mit Frasnelli und Pichler als neue Mehrheitseigentümer könnte es bei der ff bald Veränderungen geben.

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Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (11)

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  • leser

    Dann wird man sich über kurz oder lang wohl mit dem geschäftspartner aus dem weinbergweg einigen

    • ollaweilleiselber

      @leser
      Sehr geehrter Herr „leser“
      Wie sind die Eisackwerke und mit ihnen Frasnelli und Pichler bisher vom Tagblatt behandelt worden?
      Wenn Sie das Berücksichtigen, dann wird die von Ihnen angedeutete „Einigung“ wohl, wenn überhaupt, erst in fernster Zukunft stattfinden.

    • besserwisser

      @leser: da hast du wohl bisher nicht viel gelesen. nachdem so ein medium kaum gewinnbringend arbeiten kann ist der ankauf der anteile wohl wirklich für die südtiroler gesellschaft und deren meinungsvielfalt erfolgt. ausserdem haben sie es ja schon selber angekündigt dass sie die investition im sinne der meinungsvielfalt machen. und das ist ein nobler anspruch!
      und: irgendjemand musste den laden ja kaufen, und es gibt leute für die geht niemand gut!
      lasst sie mal arbeiten und messt sie dann an den taten!

      • leser

        Besserwisser
        da hast du recht ich lese nicht viel
        Meinu gsvielfalt betreibt auch berlusconi
        Die ff ist nach peterlini gestorben gut sie hat durch weichspüler wie kronbichker überlebt aber man kann niemehr von einem kritischen blatt reden wenn du ein wenig die südtiroler szene kennst
        Aber du hast recht ich lese jein offizielles blatt aus dem weinbergweg zudem wissen wir eben nicht wie weit die finger in der TZ oder in der FF schon drinnen stecken
        Aber es wäre dumm wenn man sich wissen aus zeitungen holt

  • franz1

    @ leser,

    hoffentlich nicht, denn das Imperium des „krah“ Blattls gehört zerschlagen.
    Unabhänige Berichterstattung ist IN, nicht das von Steuergeld finanziert durch die SVP, damit einige ihrer T….. aus der Zeitung grinsen um 1€ pro Wort!

  • tiroler

    Vielleicht kommt neuer Schwung. Die FF war letzthin doch nur eine lahme Ente

  • watschi

    linker wie sie schon ist, kann sie eh nimmer werden. kaufen tu ich diese zeitung sicher nicht. wenn, dann blattle ich sie in der bar um.

  • pingoballino1955

    Konkurrenz gegen die Athesia Medien belebt das Geschäft! Hoffentlich geben sie ordentlich „GAS“

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