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„Wir entscheiden mit“

Die Landesregierung hat einen weiteren Beschluss in Zusammenhang mit den Olympischen Winterspiele 2026 gefasst.

Im Hinblick auf die XXV. Olympischen Winterspiele, die vom 6. bis 22. Februar in Mailand und Cortina, aber auch in Antholz in Südtirol ausgetragen werden, hat die Landesregierung nun weitere Schritte gesetzt: Sie hat einen Vereinbarungszusatz genehmigt, der den Einsatz der verbleibenden Finanzmittel aus der Bewerbungsphase auch in der Übergangszeit sicherstellt. Es handelt sich dabei um 40.000 Euro.

Landeshauptmann Arno Kompatscher gab nach der Regierungssitzung Einblick in das verwalterisch und finanztechnisch komplexe Verfahren zur Ausrichtung der Winterolympiade 2026.

Mit Vincenzo Novari sei ein „Renommierter Manager mit internationaler Erfahrung, der viele Sprachen spricht“ zum Generaldirektor (CEO) gewählt worden. Nun gelte es das Organisationskomitee (Comitato Organizzatore OCOG) zu bestellen und das staatliche Olympiagesetz zu erarbeiten. Derzeit liegt der Gesetzentwurf im Parlament auf. „Zum Entwurf gibt es mehrere Änderungsanträge, darunter auch von Südtiroler Seite“, sagte Kompatscher.

Der Landeshauptmann verwies erneut darauf, dass Südtirol in allen Entscheidungsgremien mit gleichem Stimm- und Mitspracherecht vertreten sein werde. Das Land habe damit beispielsweise wie alle anderen beteiligten Regionen ein Vetorecht, wenn es um Budgetfragen gehe. „Dadurch können wir uns vor möglichen finanziellen Risiken schützen“, erklärte der Landeshauptmann.

In der Zwischenzeit ist das Landesgesetz zur „Teilnahme der Autonomen Provinz Bozen an der Organisation der XXV. Olympischen Winterspiele und der XV. Paralympischen Winterspiele 2026“ nach seiner Genehmigung durch den Landtag und der Veröffentlichung im Amtsblatt seit 15. November in Kraft.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (1)

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  • thefirestarter

    Die USA haben sich damals Alaska zu einem Spottpreis unter die Nägel gerissen. Die Russen sind heute noch sauer darauf.

    Das Veneto hat sich, Marketing-technisch gesehen, die Dolomiten unter die Nägel gerissen, nein, nicht zu einem Spottpreis, sie bekommen auch noch Geld von uns dafür.
    Da sind wieder mal Profis am Werk.

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