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Kammermusikfinale

Sie haben es ins Kammermusikfinale geschafft.

Am 3. und 4. September um jeweils 20.30 Uhr sind die sechs Finalisten mit dem russischen David Oistrakh String Quartet zu hören.

Zum zweiten Mal wird in diesem Finale die Kammermusik für die Jury einen zusätzlichen Aspekt für die Bewertung der Teilnehmer darstellen und dem Publikum zwei ganz besondere Konzerterlebnisse bescheren. Das Ensemble, das in diesem Jahr für die wichtige Rolle des Quartettpartners der sechs Kammermusikfinalisten ausgewählt wurde, ist aus der Zusammenarbeit von vier außergewöhnlichen Musikern entstanden: Das David Oistrakh Quartett – Andrey Baranov, Rodion Petrov, Fedor Belugin und Alexey Zhilin – repräsentiert die ganze Exzellenz der russischen Schule. Sein Name wurde dem Ensemble 2012 von der Familie der Violinlegende David Oistrakh verliehen. Seit Sonntagabend sind die vier in Bozen.

Sechs Finalisten haben die dritte von vier Etappen des Busonifinales erreicht, ihre Namen wurden am Sonntag Abend von Jurypräsident Till Fellner bekannt gegeben: Shiori Kuwahara (Japan), Valentin Malinin (Russland), Giorgi Gigashvili (Georgien), Giovanni Bertolazzi (Italien), Nicolò Ferdinando Cafaro (Italien) und Emanuil Ivanov (Bulgarien) haben nun die Möglichkeit, mit dem David Oistrakh String Quartet zu proben und werden am 3. und 4. September (20.30 Uhr, Konservatorium) in zwei Konzertabenden im Michelangeli Saal Klavierquintette von Robert Schumann, Dmitri Schostakowitsch und César Franck spielen.
Da die Auswahl des Quintetts bereits lange im Voraus stattfindet, ergibt sich auch diesmal die Situation, dass an einem Abend jeweils ein Quintett doppelt erklingt – was aber kein Nachteil ist, weil so die unterschiedlichen Interpretationszugänge vielleicht noch deutlicher werden. So wird der Dienstag Abend ein „russisch angehauchter“: Valentin Malinin und Giorgi Gigashvili haben beide das Quintett Opus 57 von Dmitri Schostakowitsch im Programm, im Mittelteil interpretiert Shiori Kuwahara Schumann‘s Opus 44. Am Mittwoch spielen mit Nicolò Ferdinando Cafaro und Emanuil Ivanov zwei Kandidaten, die sich für das Quintett des Franzosen César Franck entschieden haben, erneut erklingt dazwischen Schumanns Es-Dur Quintett, gespielt von Giovanni Bertolazzi.

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