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„Die Zeit drängt“

Foto: 123RF.com

Bei den Kollektivvertragsverhandlungen für die öffentlich Bediensteten ist noch keine Einigung in Sicht. Das Team Köllensperger appelliert an die Landesregierung, in kürzester Zeit eine akzeptable Einigung zu finden.

„Während bei den Führungskräften im öffentlichen Dienst die Positionszulage im letzten Sommer um 26 Prozent erhöht wurde, finden sich für jene, die am untersten Rand der Pyramide stehen, keine Ressourcen mehr“, stellt das Team Köllensperger verwundert fest.

Die Zeit vergeht und bei den Kollektivvertragsverhandlungen ist keine Einigung in Sicht. Die Froten sind weiterhin verhärtet.

Maria Elisabeth Rieder

„Die großzügige Lohnerhöhung bei den Führungskräften wurde mit der zunehmenden Komplexität der Führungsaufgaben und der gestiegenen Verantwortung der Führungskräfte begründet. Hinzu käme, dass die Führungskräfte eine Wochenarbeitszeit von 38 Stunden hätten und die Lebenshaltungskosten wären laut ISTAT-Daten in der Provinz Bozen im Vergleich zu anderen Regionen und Provinzen Italiens sehr hoch“, so das Team Köllensperger.

Laut Maria Elisabeth Rieder, Abgeordnete des Team Köllensperger, steht fest, dass diese Faktoren die übrigen Angestellten genauso betrifft: „Die Komplexität und Belastung der Arbeit hat in den letzten Jahren bei den meisten ArbeitnehmerInnen zugenommen und die Lebenshaltungskosten sind für alle gestiegen. Warum stehen normale Arbeitnehmer/innen immer an letzter Stelle?“

Die kürzlich vom AFI veröffentlichte Studie belegt den Kaufkraftverlust mit deutlichen Zahlen. „Natürlich ist ein ausgeglichener Landeshaushalt wichtig, aber die Vorteile, die der wirtschaftliche Aufschwung mit sich gebracht hat, müssen sorgfältig auf alle Bereiche der Gesellschaft verteilt werden“, so Rieder.

Die Zeit drängt, Ende Juli wird der Nachtragshaushalt behandelt. Das Team Köllensperger appelliert an die Landesregierung in kürzester Zeit eine akzeptable Einigung zu finden, und die entsprechenden Geldmittel, wie versprochen, im Nachtragshaushalt vorzusehen, wie es auch das Landesgesetz 6/2015 vorschreibt. „Bereits seit Monaten ziehen sich die Verhandlungen ohne Ergebnis hin…oder ist etwa genau das die Strategie der Landesregierung, Zeit zu vergeuden?“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (9)

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  • andreas

    Tarifverhandlungen dauern so lange wie sie dauern
    Das war immer so, ist so und wird in Zukunft auch nicht anders sein.

    Wenn die Gewerkschaft stur auf ihren Forderungen beharrt und ein Abschluß sich hinaus zögert, soll gefälligst die ihren Leuten erklären, warum nichts weitergeht.
    Wäre es anders, würde es „Wünsch dir was“ und nicht Verhandlungen heißen.

  • unglaublich

    Gewerkschaftsvertreter lasst euch ja nicht weichkochen. Bleibt hart, die neoliberale SVP will auf Kosten der Angestellten und Arbeiter schon wieder eine Umverteilung von Unten nach Oben.
    Für alles ist Geld da, nur für die nicht, die der eigentliche Kern der Wirtschaft sind. Jetzt reicht’s,

  • ralf

    1) Herr Kompatscher/Steiner sitzen Sie die Verhandlungen doch so lange aus bis zur nächsten Wirtschaftskrise, erste Anzeichen gibt es ja schon und dann können Sie auch noch vom heutigen Gehalt etwas kürzen (Rom ist sicherlich begeistert) und für Pressesprecher, Videos, Prunkbauten, Flughafen etc. ausgeben.
    2) es ist schon etwas komisch, wenn Herr Steiner (250.000€ Mann/Jahr) immer davon sprach es sei nicht möglich der Verlust der letzten Jahre weg zu machen, nie das entsprechende Gesetz im Stande war zu zitieren und nach einem Gutachten der Gewerkschaften nichts zu erwidern hat ?!

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