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„Wo sind die Schwalben?“

Julia Unterberger

Senatorin Julia Unterberger zum Internationalen Tag der Umwelt: Italien braucht einen Plan mit Sofortmaßnahmen. 

„Italien benötigt dringend einen Umweltplan mit konkreten Maßnahmen, um einen ökologischen Wandel im gesamten Wirtschaftsbereich einzuleiten.“

Dies betonte die Vorsitzende der Autonomiegruppe Julia Unterberger (SVP) am Mittwoch anlässlich des Internationalen Tages der Umwelt im Plenum des Senats. „Leider zählt Italien zu jenen Ländern, die nur eine geringe Sensibilität gegenüber dem Umweltschutz aufweisen – und es somit noch zu keiner tiefgreifenden Änderung in den bisherigen Verhaltensweisen gekommen ist.“

„Dies, obwohl auch Italien immer wieder von den negativen Auswirkungen des Klimawandels betroffen ist“, meint Julia Unterberger. „Man erinnere sich nur an die Verwüstungen des vergangenen Herbstes, welche ganze Teilbereiche der Landwirtschaft lahmgelegt haben.“ Auch die Bienenzüchter beklagten seit geraumer Zeit den schlechten Gesundheitszustand ihrer Völker – und führten dies auf die Veränderungen der Blütezeit, sowie auf die übermäßige Verwendung von Pflanzenschutzmitteln zurück.

Julia Unterberger weiß: „Im Alpenraum erstrecken sich bestimmte Weidenwälder zunehmend auf Höhen, die für sie bislang in weiter Ferne lagen.“ Und weiter: „Die Fortpflanzung von Uhu und Eule erfolgt mittlerweile viel zu früh. Und auch die Schwalben erreichen Länder wie Italien und Spanien nicht mehr zu den gewohnten Zeiten.“ Die pflanzlichen und tierischen Arten verarmten immer mehr. Und gleichzeitig steige exponentiell das Risiko von Naturkatastrophen – nicht zu vergessen auch die Todesfälle, die auf die Luftverschmutzung zurückzuführen sind.

„Es muss noch mehr in erneuerbare Energien und umweltfreundliche Technologien investiert werden“, fordert Julia Unterberger. „Es müssen mehr Geldmittel bereitgestellt werden, um sich schrittweise von den fossilen Brennstoffen zu verabschieden. Ebenso braucht es einen verstärkten Einsatz, um eine kohlenstofffreie Wirtschaft zu schaffen – auch mittels Ausgleichsmaßnahmen für die Übergangsphase, welche die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und die gesellschaftliche Nachhaltigkeit sichern.“ Vor allem aber müssten die Menschen sensibilisiert werden.

„Italien braucht eine Gesamtstrategie, welche die wirtschaftliche Produktion bei ihrer Modernisierung begleitet, ohne ihren Bestand zu gefährden“, fasst Julia Unterberger zusammen. „Die Umweltfrage wird das ganz große Thema der nächsten Jahre sein: Will Italien europa- und weltweit mithalten können, dann muss sich das Land diesbezüglich aufgeschlossen zeigen.“

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (7)

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  • ostern

    Die Schwalben gibt’s hier in Südtirol nur
    beim Fussbal!

  • leser

    Liebe julia unterberger
    Habt ihr dafür der mehrwertsteuererhöhung zugestimmt 26% reichen aber nicht denn damit werden wohl altlasten zu bezahlen sein
    Aber wenn ihr nur plastiksäcke einstellt und auf euro 3 auti den stadtpolizizisten einen freibrief zur schikane gebt ist euer einsatz zum klimaschutz sehr dilettantisch und bescheiden
    Solang ihr granaten wie verlängerung des glyphosats, aktzeptanz von genmanipulierten ackerbau und dergleichen zusagt dann wird die umwelt inzwischen wohl tot sein
    Naja in bezug auf energie ist italien fast fein herausen denn der stiefelstaat kauft fast 70% der energie zu wobei französischer atomstrom oder russisches erdgas die hauptrolle spielt, aber da sind doch franzosen, russland und co die sünder und weit weg
    Siehste julia due wallschn sind aussern schneider ihr konnt euch der meinung trumps anschliessen und das klimaproblem einfach verleugnen bis da die klagen greifen seid ihr schon längst aus dem schneider

  • meinemeinung

    …..„Leider zählt Italien zu jenen Ländern, die nur eine geringe Sensibilität gegenüber dem Umweltschutz aufweisen ,Julia ,du kannst nicht die Italiener so direkt angreifen ,du bist für Südtirol zuständig und mir sein die Besten ,für die Italiener sein andere zuständig.

    nb. seit wann ist Julia bei den Grünen?

    • leser

      Meinemeinung
      Wenn einer in einem boot ein loch bohrt
      Dann gehen alle passagiere unter meinst nicht
      Wir haben nur eine welt und einen lebensraum
      Da macht es keinen unterschied ob der amerikaner , der chinese oder der brasilianer die umwelt schädigt du lopp
      Wenn der grûne versucht das zu retten was zu retten ist und die chritdemokraten CDU usw die banken retten damit der raubbau in afrika , brasilien, das fracking in amerika weitergeht
      Du esl glaubst nicht dass es da zusammenhänge gibt
      Ach ja du denkst dass du an gsundn südtirol apfl ist und die villondraluft otmest und die welt ist in ordnung gell
      Die luftverpester zahlen grünzertifikate und somit ist alles rein

  • gestiefelterkater

    Mein Gott Jule, du brauchst doch keine Schwalben, das einzige was du brauchst, ist ein Billigflieger von Bozen nach Rom um dir dort günstig die Haare machen zu lassen und für ein paar Presseaussendungen einen Haufen Geld zu kassieren.

  • keinpolitiker

    Der beste Satz in diesem Artikel:

    „Vor allem aber müssten die Menschen sensibilisiert werden“

    Ich glaube eher, dass sie folgendes gemeint hat:

    „Vor allem aber müssten die Menschen noch mehr verarscht werden als bisher“

    Frau Unterberger, Umwelt geht uns alle an und beim Kleinen kann man anfangen, aber was nützt es, wenn der Mensch verarscht wird, z.B. mit den Elektro Autos, wo bei der Herstellung dieser Batterien mehr CO2 ausgestoßen wird, wie es jemals bei einem Dieselfahrzeug möglich ist und die großen Kreuzfahrtschifft oder Flugzeuge an Gifte raushauen, was ein Auto nie möglich macht.

    Wir werden von euch Politikern nur mehr verarscht und das Dumme, viele glauben noch an euch Weltverbesserer.

  • schwarzesschaf

    SVP wird Grün???????
    JAJA eine Partei im Wandel der Zeit, oder wies so schön heisst ein Blatt im Wind

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