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Besetzte Stellen

Die Deutsche Bildungsdirektion hat die Stellenwahl für die Grund-, Mittel- und Oberschulen abgeschlossen. 60 Prozent der Stellen wurden besetzt.

Zwei ganze Tage nahm die Stellenwahl für die unbefristete Aufnahme von Lehrpersonen an den deutschsprachigen Grund-, Mittel- und Oberschulen in diesem Jahr in Anspruch: Am vergangenen Freitag und am Montag wählten am Klassischen, Sprachen- und Kunstgymnasium „Walther von der Vogelweide“ in Bozen insgesamt 358 Lehrpersonen ihre Stelle für die unbefristete Aufnahme in den Schuldienst mit dem Schuljahr 2018/19.

185 Lehrpersonen erhielten einen unbefristeten Arbeitsvertrag für den Unterricht an Grundschulen, 94 Lehrpersonen für den Unterricht an Oberschulen und 79 Lehrpersonen für den Unterricht an Mittelschulen.

In allen drei Schulstufen standen insgesamt 592 Stellen für die unbefristete Aufnahme zur Verfügung. Mit 207 Stellen war das Stellenangebot in der Grundschule am größten. In der Mittelschule standen 195 Stellen für die unbefristete Aufnahme zur Wahl, dicht gefolgt von der Oberschule mit 190 Stellen.

Um Lehrpersonen mehr Sicherheit und Planbarkeit in ihrem Beruf zu bieten, hatte die Landesregierung die Anzahl der Stellen für einige Wettbewerbsklassen maßgeblich erhöht. Die unbefristeten Aufnahmen konnten somit um rund 23 Prozent (138 Stellen) angehoben werden.

Die Ergebnisse der Stellenwahl sind von Fach zu Fach recht unterschiedlich. In vielen Fächern konnten alle angebotenen Stellen besetzt werden. Dazu gehören zum Beispiel die Stellen für Literarische Fächer und Fremdsprachen an den Mittel- und Oberschulen sowie „Italienisch-Zweite Sprache“ in der Grund-, Mittel- und Oberschule. In anderen Fächern blieben trotz Abschluss des universitären Berufsbildungskurses UBK/II Ende Juli 2018 Stellen frei. Dazu gehören zum Beispiel die Fächer Technik in der Mittelschule, Mathematik und Physik, aber auch Informatik sowie Literarische Fächer mit Latein in der Oberschule. Der Großteil der unbesetzten Stellen bezieht sich, wie auch in den vergangenen Jahren, auf den Integrationsunterricht in allen Schulstufen.

„Insgesamt wurden 60 Prozent der 592 Stellen besetzt“, informiert die zuständige Amtsdirektorin Sabine Lamprecht, „ein Prozentsatz, der im Vergleich zu den Vorjahren besonders hoch ist und einer wirksamen Potenzierung der unbefristeten Aufnahmen gleichkommt.“

Die restlichen Stellen werden in den nächsten Wochen mit befristeten Verträgen (Supplenzen) besetzt.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (1)

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  • ambedue

    Mich interessiert am meisten, wie in den Grundschulen die Stellen zwischen Frauen und Männern besetzt wurden. Werden in den Grundschulen die Schüler wieder von welcher Mehrheit Frauen unterrichtet ? Warum wird dort nicht auch eine Pflicht-Männerquote eingeführt? Die Kinder werden ja extrem einseitig unterrichtet. Es wäre ausgeglichener, wenn Schüler*Innen auch die Unterricht- und Sichtweise von Männern erfahren und erleben dürften. Bin ich froh, dass ich zu meiner Schulzeit Frauen UND Männer als Lehrpersonen haben durfte. Noch was, was meine Einstellung zum Thema stärkt: ich habe mit Lehrerinnen darüber diskutiert und fast alle haben bestätigt, dass für die Kinder die Methode des Unterrichts auf ein Gleichgewicht zwischen Frau Lehrerin und Herr Lehrer ausgerichtet werden sollte.

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