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„Endlich vor Umsetzung“

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Die SVP-Wirtschaft zeigt sich erfreut über das rasche Urteil zur geplanten Talabfahrt vom Rosskopf nach Sterzing. Damit könne das Generationen-Projekt nun umgesetzt werden.

Das Verwaltungsgericht hat mit seinem Urteil den Beschluss der Landesregierung als rechtmäßig erklärt, wonach die Talabfahrt bis zur Talstation unter Auflagen gebaut werden kann. Der Rekurs des Dachverbands für Natur- und Umweltschutz wurde abgewiesen.

„Die Fundamentalkritik der Umweltverbände wurde letztlich für haltlos befunden. Auch andernorts werden Pisten bis in tiefe Lagen befahren“, meint die SVP-Wirtschaft.

In einer Aussendung erklärt der Vorsitzende Josef Tschöll: „Mit technischer Beschneiung und einer durchdachten Pistenführung ist das auch in Sterzing möglich. Mit der Piste ins Tal wird der Rosskopf in vielerlei Hinsicht attraktiver, denn zugleich wird mit dem Bau einer Druckleitung auf den Berg die chronische Wasserknappheit beseitigt und künftig eine flächendeckende Beschneiung aller Pisten ermöglicht.“

Josef Tschöll unterstreicht die Sinnhaftigkeit des kombinierten Projekts für den Sterzinger Hausberg: „Der Rosskopf hat bewiesen, dass bei gesicherten Schneeverhältnissen wie im letzten Winter erfolgreich gearbeitet werden kann und welchen großen Wert er für einheimische Familien und den Tourismus hat.“

Es zeige sich außerdem, was mit Ausdauer und Zusammenhalt zwischen allen Akteuren machbar sei. „Ein großer Dank gilt dabei dem Landeshauptmann und den Mitgliedern der Landesregierung, die die Voraussetzungen geschaffen haben. Den Verantwortlichen der Seilbahngesellschaft und dem Tourismusverein ist zu wünschen, dass der Bau nun zügig und reibungslos vorankommt“, so Tschöll.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (7)

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  • george

    Eine Talabfahrt verwirklichen, die im unteren Abschnitt wenige Male im Jahr wirklich befahren werden kann und das nennen sie Wirtschaftlichkeit.
    Würde die Landesverwaltung denen über unser aller Steuergeld nicht soviel Beiträge ausschütten, ließen sie solche unsinnigen bzw. ineffizienten Erschließungen sicher fallen.

  • thefirestarter

    … zugleich wird mit dem Bau einer Druckleitung auf den Berg die chronische Wasserknappheit beseitigt und künftig eine flächendeckende Beschneiung aller Pisten ermöglicht

    Wasserknappheit … versteh ich jetzt nicht ganz. Soll das heissen die haben kein Wasser auf dem Hang und bauen trotzdem aus. Somit stehlen sie jetzt das Wasser jemand anderen weg! Weil irgend jemanden fehlen ja die tausenden Liter Wasser!

    Das nenn ich Fortschritt!

    • guyfawkes

      Zentralspanien verwüstet langsam weil das Wasser in den Süden zu den Tourismushochburgen geleitet wird, wo nicht unbedingt sparsam damit umgegangen wird.
      Tourismus halt – anscheinend „alternativlos“.

  • robby

    Es soll ja auch sehr rutschige Plastikmatten geben.

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