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Aufgehobene Sperre

Die Vinschger Bahn bedient seit Samstag wieder die gesamte Strecke. Über die Vollendung dreier Bauvorhaben haben sich in Marling die Landesräte Mussner und Theiner in Begleitung der STA-Führungskräfte informiert. 

Seit Samstagmorgen fährt die Vinschger Bahn wieder auf der gesamten Strecke.

Der Teilabschnitt Meran-Töll war seit Jahresbeginn wegen Bauarbeiten an den Bahnhöfen Algund, Marling und im Marlinger Tunnel für den Bahnbetrieb gesperrt gewesen.

Bei einem Lokalaugenschein am Marlinger Bahnhof haben sich am Freitag die Landesräte Florian Mussner und Richard Theiner sowie Techniker der mit der Führung der Vinschger Bahn betrauten STA (Südtiroler Transportstrukturen AG) über den Stand der Dinge informiert.

„In den vergangenen Wochen und Monaten wurden gleich drei Bauvorhaben umgesetzt: Die Bahnsteige am Bahnhof Marling wurden verlängert, der Marlinger Tunnel abgesenkt und eine Unterführung in Algund gebaut“, erklärt Mobilitätslandesrat Florian Mussner. Die Arbeiten seien Teil der Elektrifizierung der Vinschger Bahn und damit „Schritte hin zur Verwirklichung dieses für ganz Südtirol wichtigen Mobilitätsvorhabens“.

Umweltlandesrat Richard Theiner hob die Bedeutung der Vinschger Bahn für das Tal hervor: „Für Pendler und für die lokale Bevölkerung stellt die Bahn eine nachhaltige Möglichkeit der Mobilität dar. Genauso wichtig ist die Vinschger Bahn aber auch für die Gäste, die damit umweltfreundlich unterwegs sein können.“

Während der Bauzeit der letzten Monate haben sich die Arbeiten am Marlinger Tunnel zeitaufwändiger gestaltet, als vorgesehen. „Es hat einige technische Probleme bei den Bauarbeiten gegeben, die zu Verzögerungen geführt haben. Deshalb hat die Teilsperre länger gedauert, als ursprünglich geplant. Wir konnten diese Zeit jedoch nutzen, um am Marlinger Bahnhof sämtliche Arbeiten fertigzustellen. So sind nun auch die Aufzüge in Betrieb, die etwa Fahrgästen mit Mobilitätseinschränkungen den Zugang zu den Bahngleisen ermöglichen“, erklärt STA-Generaldirektor Joachim Dejaco.

Die Bauarbeiten wurden in engem Austausch mit den lokalen Tourismus- und Wirtschaftstreibenden geplant und umgesetzt.

„Auch war es uns ein Anliegen, die Belastungen für die betroffenen Anrainer auf ein Minimum zu reduzieren“, so Dejaco. Die nächsten Schritte zur Elektrifizierung der Vinschger Bahn folgen dann im Sommer, wenn die Strecke bei Laas begradigt wird. Im Herbst 2019 wird dann mit der Errichtung der Mastenfundamente für die Oberleitung begonnen.

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