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Autobahn im Tunnel?

Über die geplante Verlegung der A22 im Bereich der Landeshauptstadt in einen Tunnel hat LH Kompatscher die Gemeinden Bozen, Leifers und Pfatten informiert.

Landeshauptmann Arno Kompatscher hat am Dienstagabend gemeinsam mit Landeshauptmannstellvertreter Christian Tommasini und Mobilitätslandesrat Florian Mussner die Bürgermeister von Bozen, Renzo Caramaschi, von Leifers, Christian Bianchi, sowie von Pfatten, Alessandro Beati, zu einem Gespräch über die Verlegung der Autobahn im Raum Bozen in einen Tunnel empfangen.

Landeshauptmann Kompatscher betonte dabei, dass es grundsätzlich darum gehe, die Verlegung der Autobahn bei Bozen als Bauvorhaben in das Investitionsprogramm der Brennerautobahngesellschaft aufzunehmen.

Die für die Finanzierung verschiedener Infrastrukturprojekte vorgesehene Investitionssumme sei eigens für dieses Vorhaben um 500 Millionen Euro aufgestockt worden, so Landeshauptmann Kompatscher.

Was den Trassenverlauf angehe, so liege derzeit eine Vorstudie vor. Auf der Grundlage dieser Trassenstudie, werde das Vorprojekt erarbeitet. Dabei werde man die betroffenen Gemeinden und Fachleute einbeziehen. „Sicher werden mehrere Aussprachen notwendig sein“, sagte der Landeshauptmann.

Inzwischen arbeite die gemeinsame Arbeitsgruppe der Länder Südtirol und Trentino und dem zuständigen Ministerium an der Vereinbarung zur Vergabe der Autobahnkonzession, informierte der Landeshauptmann. Diese bilde die Voraussetzung, um das Investitionsprogramm und damit auch eine mögliche Verlegung der A22 in den Berg durchführen zu können.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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Kommentare (4)

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  • besserwisser

    vor den wahlren geht alles ….

  • berni

    Wir sind einfach nur Größenwahnsinnig geworden. Was soll diese unsinnige Geld- und Grundverschwendung? Das Projekt der Untertunnellung der Staats Straße ist ohne wenn und aber um zu setzen, alles andere ist Zeit und Geldverschwendung. Hoffentlich wird die Konzession verhindert , damit so ein sinnloses Vorhaben wie die Verlegung der Autobahn verhindert wird.Wenn schon dann könnte man die Autobahn um ein nichts einhausen , Lärm ist so schon keiner zu hören und die Abgase müssen auch bei einem Tunnel irgendwo ins freie!

  • gerry

    Eine 70 m breite Autobahn quer durch das Tal. Wäre heute der 1. April dann könnte ich vielleicht darüber lachen. Weihnachten und Neujahr haben die Sinne des LH durcheinander gebracht.

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