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„Gefahr für die Bewohner“

Sven Knoll

Der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll, begrüßt die Entscheidung der EU-Kommission, welche die LKW-Blockabfertigung des Bundeslandes Tirol für rechtmäßig erachtet.

Südtirol sollte diesem Beispiel folgen und beim Verkehrsgipfel am 15. Jänner, gemeinsam mit dem Bundesland Tirol, Maßnahmen beschließen, um den LKW-Verkehr auf der Brennerautobahn umgehend zu reduzieren.

Mit einem Beschlussantrag der Süd-Tiroler Freiheit hat der Landtag die Südtiroler Landesregierung am 8. November 2017 beauftragt, sämtliche Möglichkeiten zu nutzen, um den LKW-Verkehr auf der Brennerautobahn zu reduzieren und die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene zu bewirken.

Die Süd-Tiroler Freiheit fordert daher LKW-Blockabfertigungen und eine wesentliche Erhöhung der LKW-Mautgebühren auf der Südtiroler Seite der Brennerautobahn, um die Transitbelastung endlich einzudämmen und den Umwegverkehr einzuschränken.

Allein die Angleichung der LKW-Mauttarife auf Südtiroler Seite würde einen ersten Schritt zur Reduktion des Umwegtransitverkehrs bedeuten und zusätzlich Millionen an Mehreinnahmen in die Kassen spülen, die zweckgebunden für den Bau von Einhausungen, Untertunnelungen und sonstigem technischen Lärmschutz verwendet werden könnten, so der STF-Politiker.

Die Lärm- und Schadstoffbelastungen sind eine Gefahr für die Bewohner entlang der Brennerautobahn sowie ein Schaden für den Tourismus in ganz Tirol und können nicht länger toleriert werden, so Knoll am Mittwoch in einer Aussendung.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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