Du befindest dich hier: Home » Politik » Der Sonderfall Berger

Der Sonderfall Berger

geld bergerWarum Ex-Landesrat Hans Berger seinen Rentenvorschuss noch immer nicht zurückgezahlt hat.

von Heinrich Schwarz

Im Rahmen der Rentenreform von 2012 hat der damalige Landesrat Hans Berger 329.618,17 Euro als Vorschuss ausbezahlt bekommen. Weitere 445.000 Euro wurden im Family Fonds geparkt. Macht insgesamt 774.618,17 Euro, die der SVP-Politiker als Ausgleich für die damals beschlossene Rentenkürzung auf 2.800 Euro pro Monat erhielt.

Als die von Rosa Thaler in die Wege geleitete Rentenreform im Juli 2014 nach dem Bekanntwerden der millionenschweren Vorschusszahlungen nachgebessert wurde, war auch Hans Berger mit drastischen Kürzungen konfrontiert. Die Neuberechnung ergab für den jetzigen Senator einen Ausgleichsbetrag von 525.434,73 Euro. Berger erhielt vom Regionalrat die Aufforderung, 249.184,44 Euro zurückzuerstatten.

Während alle noch aktiven Politiker dieser Aufforderung nachgekommen sind, scheint in den aktuellen Listen neben dem Namen Hans Berger keine entsprechende Information auf. Er hat dem Regionalrat kein Geld überwiesen und auch keine Anteile am Family Fonds abgetreten.

Hat Berger wie dutzende Altmandatare gegen die nachträgliche Kürzung der Rentenvorschüsse Rekurs eingereicht?

„Nein, ich habe nicht rekurriert, aber auch keine Rückzahlung im eigentlichen Sinne getätigt“, betont der SVP-Politiker und erklärt: „Der Regionalrat hat meine schriftliche Erklärung, dass das Geld reserviert ist und sozusagen eingefroren bleibt, bis die Rechtssituation geklärt ist.“

EINEN AUSFÜHRLICHEN ARTIKEL LESEN SIE IN DER WOCHENEND-AUSGABE DER TAGESZEITUNG.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
Clip to Evernote

Kommentar abgeben

Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

2018 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | DATENSCHUTZ & AGB | Cookie Hinweis

Nach oben scrollen