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    „I am Marlene“

    Der neue Markenauftritt der Äpfel aus Südtirol: Das Marlene-Logo wurde erneuert. Und für eine Werbekampagne wurde die Miss Südtirol 2015 verpflichtet.

    Die Marke Marlene® wurde 1995 ins Leben gerufen und zählt zu den wichtigsten Marken des Obst- und Gemüsesektors Italiens. Sie wurde nun überarbeitet, um auf dem internationalen Markt zeitgemäß und einprägsam aufzutreten. Für den Fernsehspot der neuen Werbekampagne wurde Valentina Campanella, Miss Südtirol 2015, angeheuert.

    Die Marke entstand vor mehr als 20 Jahren mit dem Ziel, die Sortenvielfalt, die Herkunft und die Qualität der Äpfel zu kommunizieren, die von den Mitgliedern des Verbandes der Südtiroler Obstgenossenschaften angebaut werden. Die Wahl fiel damals auf den Frauennamen Marlene. Die Werbekampagnen der letzten 22 Jahre stellten den Ursprung, den Anbau, die Frische und die Sortenvielfalt in den Mittelpunkt. Vor acht Jahren wurde der Apfelbaum von Marlene® eingeführt, ein Symbol, das Unverfälschtheit und Nähe betont.

    Mittlerweile ist Marlene® zu einer internationalen Marke herangewachsen. Nach dem Debüt auf dem spanischen Markt im Jahr 2007, hat die Marke neue Absatzmärkte, wie weitere Mittelmeerländer, Nordeuropa sowie den Nahen Osten erschlossen. Dort ändern sich natürlich sowohl die Kommunikationssprache als auch die Kenntnisse und die Wahrnehmung über das Herkunftsgebiet Südtirol.

    Daraus entstand der Bedarf nach einem neuen internationalen Markenauftritt, mit dessen Gestaltung die Wiener Werbegentur Demner, Merlicek & Bergmann beauftragt wurde. Der Name Marlene® rückt nun noch mehr in den Vordergrund, um dem Produkt Persönlichkeit und Charakter zu verleihen. Rund um diesen Namen wird eine Geschichte erzählt, die den Hauptmerkmalen des Apfels in puncto Wurzeln, Identität und Herkunftsgebiet Ausdruck verleiht. Marlene® wird so zur „Tochter der Alpen“, dessen Vater der Berg und dessen Mutter die mediterrane Sonne sind. Das neue Logo weist den handschriftlichen Schriftzug „Ich bin Marlene®“ bzw. seine Varianten in den jeweiligen Landessprachen auf („Sono Marlene®“, „I am Marlene®“, „Soy Marlene®“).

    Der im Rahmen der Pressekonferenz anwesende Landesrat für Landwirtschaft Arnold Schuler unterstreicht:

    „Die Internationalisierung ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Apfelbranche, die in unserem Land eine grundlegende Wirtschaftsressource bildet. Die global ausgerichtete Kommunikation spielt dabei eine wichtige Rolle, denn sie macht unsere Erzeugnisse weltweit zu den Botschaftern Südtirols.

    Mit dem neuen Markenauftritt sind wir noch schlagkräftiger und besser für die Herausforderungen des internationalen Marktes gerüstet“, sagt Gerhard Dichgans, Direktor des VOG. „Die Marke Marlene® stellt damit erneut ihre Nähe zu den Verbrauchern, zu den Kunden, zu den Handelspartnern und zu den 5.000 Erzeugern, die mit ihrer Arbeit zu ihrem Erfolg beitragen, unter Beweis. Heute können alle mit noch mehr Entschlossenheit sagen ‚Ich bin Marlene®‛.

    Mit dem neuen Design haben wir ein wirksames Instrument für das Markenwachstum von Marlene®. Es würdigt die Leidenschaft und Kompetenz, mit der die Mitglieder der dreizehn im VOG vereinten Genossenschaften ein Qualitätsprodukt anbauen, auf das wir stolz sein können“, erklärte Georg Kössler, Obmann des VOG.

    In den nächsten Wochen wird das neue Logo seinen Vorgänger auf Produkt und Verpackungen ablösen. Ende Oktober startet die Werbekampagne mit Online-Werbung und Werbespots, die die Markenwerte zum Ausdruck bringen und der neuen Marlene® in Person von Valentina Campanella eine Stimme verleihen.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (4)

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    • gerry

      Und trotzdem bekommen die Bauern wenig Geld für ihre Äpfel. Sämtliche Marken die dem Produzenten viel Geld kosten sind umsonst denn der Preis wird von den paar verbliebenen Ketten diktiert. Fusionen über Fusionen und Technik vom Allerfeinsten konnten die Preise in den letzten Jahren nach oben korrigieren.

    • gerry

      Sorry , nicht nach oben korrigieren !

    • sogeatsschungornet

      Wie gesund ist eigentlich der Kleber dieser Etiketten?

    • thefirestarter

      Na dann hoffen wir mal dass das“Deutsch“ nicht auf der Strecke bleibt, wie bei Ihren Wein-Kollegen. (Consortium Alto Adige Wines http://www.altoadigewines.com)
      Diese haben eine insgesamt sehr schöne und informative Broschüre für unsere englischsprachigen Freunde erstellt.
      Und im Sinne unseres Presidente della Provincia di Bolzano, jegliche Ortschaft und Landkarte rein Italiensich gedruckt. Nicht einmal, wenn z.B. vom Gewürztraminer die Rede ist, fällt der Name Tramin; einzig und allein Termeno, idem bei Caldaro, Bolzano, usw.
      Die Italiener hatte Tolomeis Erfindungen verwendet um Wilson zu überzeugen das Südtirol Italienisch sei…
      … unsere Marketing-Spezialisten vollenden seine Arbeit.

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