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    Wir sind Jogi

    Jetzt ist es fix: Die deutsche Fußballnationalmannschaft bereitet sich auch 2018 wieder in Südtirol auf die WM vor. Der DFB logiert und trainiert in Eppan.

    Am Donnerstagabend hat sich die deutsche Fußballmannschaft mit einem 3:1-Sieg in Nordirland (Torschützen: Rudy, Kimmich und Wagner) definitiv die Teilnahme an der Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in Russland gesichert.

    Damit steht auch fest, dass der amtierende Weltmeister im Mai 2018 wieder nach Südtirol kommen wird und sich zum dritten Mal hintereinander hierzulande auf eine Weltmeisterschaft vorbereiten wird.

    1990 hat der DFB-Tross sein Lager in Kaltern aufgeschlagen, 2010 in Eppan und 2014 im Passeier; 2018 ist wieder Eppan – genauer das Hotel Weinegg in Girlan und die Sportzone Rungg im Montiggler Wald – der Ort, an dem sich „die Mannschaft“ auf eines der wichtigsten Sportereignisse der Welt vorbereiten wird.

    Landeshauptmann Arno Kompatscher und der Eppaner Bürgermeister Wilfried Trettl haben mit DFB-Präsident Reinhard Grindel die Verträge für das Trainingslager unterzeichnet. „Wir freuen uns, dass der Deutsche Fußball-Bund wieder – zum dritten Mal in Folge – das Trainingslager der Fußballnationalmannschaft in Südtirol abhält. Wenn der amtierende Weltmeister in der wohl wichtigsten Sportart der Welt sich immer wieder in Südtirol auf Weltmeisterschaften vorbereitet, dann ist das ein objektiver Beleg dafür, dass unser Land ideale Trainings- und Aufenthaltsbedingungen bietet“, unterstreicht Landeshauptmann Kompatscher.

    Diese Einschätzung wird von DFB-Präsident Grindel bestätigt:

    „Jeder weiß, dass unsere sportliche Leitung der Nationalmannschaft um Bundestrainer Joachim Löw und Manager Oliver Bierhoff größten Wert auf eine gute WM-Vorbereitung legt. Daher ist es wichtig, frühzeitig für Planungssicherheit zu sorgen. Wir bedanken uns schon im Vorfeld für das großartige Engagement unserer Partner in Südtirol, die wie in den Jahren zuvor mit viel Leidenschaft und Herz alles tun werden, um beste Rahmen- und Arbeitsbedingungen für alle Beteiligten zu schaffen – von der Mannschaft, den Betreuern über die Delegation bis hin zu den Medienvertretern, die unsere DFB-Elf begleiten werden.“ Manager Bierhoff ergänzt: „Wir freuen uns sehr auf die intensive Vorbereitungszeit in Südtirol und wissen die Zuverlässigkeit und Herzlichkeit unserer Partner sehr zu schätzen.“

    Bundestrainer Joachim Löw sagt:

    „Im Trainingslager geht es darum, die Basis zu legen für das WM-Turnier, das uns alles abverlangen wird, physisch wie mental. In Südtirol haben wir uns immer sehr wohl gefühlt, und die Trainingsbedingungen sind bestens. Das ist eine gute Kombination, um konzentriert zu trainieren, aber auch zu regenerieren und entspannen.“ Dass es im Trainingslager neben optimalen Sportstätten auf gute Regenerations- und Entspannungsmöglichkeiten ankommt, bedeutet für Landeshauptmann Kompatscher, dass auch eine wichtige Botschaft an potenzielle Südtirol-Urlauber gesendet wird: „Deutschland war und ist der wichtigste Tourismusmarkt in Südtirol. Das DFB-Trainingslager ermöglicht es uns, die hohe Attraktivität unseres Landes bei den Gästen aus Deutschland zu bestätigen und unsere Bekanntheit weiter zu steigern.“

    Eppans Bürgermeister Trettl, Vizebürgermeister Massimo Cleva und Philipp Waldthaler, Gemeindereferent und Präsident des Eppaner Tourismusvereins, sehen sich durch den neuerlichen Zuschlag für Eppan in ihren Bemühungen bestätigt, kontinuierlich in die Sportzone Rungg investiert zu haben:

    Schon 1990 hat der DFB in Kaltern und Eppan die WM-Vorbereitung absolviert, 2010 kam die deutsche Nationalmannschaft erneut nach Eppan und wenn der DFB im kommenden Jahr zum dritten Mal in Rungg trainieren wird, dann findet er eine Sportanlage vor, die auf allerhöchstem Niveau ist. Dank der gemeinsamen Anstrengungen von Land und Gemeinde haben wir es in den vergangenen Jahren geschafft, Rungg zu einer Sportzone weiterzuentwickeln, die für internationale Trainingslager, aber auch für Amateursportvereine vor Ort beste Bedingungen bietet.“

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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