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    Volksbank mit Gewinn

    Foto: OskarDaRiz

    Die Südtiroler Volksbank hat ihre Halbjahresbilanz mit einem Reingewinn von 11,1 Millionen Euro genehmigt.

    Der Reingewinn des ersten Halbjahres 2017 der Südtiroler Volksbank liegt bei 11,1 Millionen Euro, gegenüber dem Verlust von -27,4 Millionen Euro des ersten Halbjahres 2016.

    Der Reingewinn liegt bei 16,1 Millionen Euro, wenn man die Zuweisungen und sonstigen Aufwendungen zur Unterstützung des Bankensystems ausschließt, so die Volksbank.

    „Die Ergebnisse des ersten Halbjahres 2017 bestätigen die Ziele des Strategieplans 2017-2021, nämlich das Wachstum des Kundengeschäfts mit Steigerung der Volumina und der Margen, sowie die höhere Effizienz im operativen Geschäft“, heißt es in einer Presseaussendung.

    Die Details:

    Zins-/Dienstleistungsgeschäft plus 10,3 Prozent und plus 12 Millionen Euro im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016, mit signifikanter Zunahme der Ausleihungen (plus 2,2 Prozent und plus 148,3 Millionen) und der Vermögensverwaltungen (plus 8,1 Prozent und plus 156,6 Millionen). Die Zinsmarge verzeichnet eine Zunahme von 11,9 Prozent auf 76,9 Millionen Euro und das Kommissionsgeschäft einen Anstieg von 9,2 Prozent auf 43,3 Millionen Euro.

    Verbesserung der Kreditqualität: in den ersten sechs Monaten 2017 Reduzierung der Brutto-Problemkredite um 19,1 Millionen Euro (minus 1,7 Prozent). Die Quote der Problemkredite entspricht 14,9 Prozent der Brutto-Ausleihungen.

    Die Eigenkapitalquote liegt über den aufsichtsrechtlichen Vorgaben: Die CET 1 Ratio beläuft sich unter Berücksichtigung des Reingewinns auf 11,5 Prozent.

    Die Volksbank, so steht in der Presseaussendung, leiste einen wesentlichen Beitrag zum Wirtschaftswachstum in Südtirol und im Nordosten Italiens, mit über 180 Millionen Euro an neuen Krediten an Private und Unternehmen (plus 23,8 Prozent zum zweiten Halbjahr 2016, ausgenommen Kredite zum Immobilien-Kauf) und mit der Wiedereinstufung „in bonis“ von rund 165 Unternehmen im ersten Halbjahr 2017.

    Präsident Otmar Michaeler sagt:

    „Das erste Halbjahr schließt mit einem gemäß den Zielen des Strategieplans ausgezeichneten Ergebnis. Es ist eines der besten Halbjahresergebnisse in unserer Geschichte. Die Südtiroler Volksbank behauptet sich als die in Südtirol und im Nordosten Italiens verankerte Regionalbank und unterstützt die Wirtschaft im Einzugsgebiet mit Krediten für Familien und Unternehmen – und zwar mit einer angemessenen Rentabilität. Das Halbjahresergebnis bestätigt, dass die Integration der Banca Popolare di Marostica nicht nur, was die Zusammengehörigkeit angeht, sondern auch aus wirtschaftlicher Sicht erfolgreich war.“

    Und von Generaldirektor Johannes Schneebacher heißt es:

    „Die Halbjahresdaten unterstreichen die Stärken des Geschäftsmodells der Südtiroler Volksbank: Die Erträge aus den höheren Ausleihungen und Dienstleistungen, die Überwachung der Risikokosten und die Effizienzsteigerung im operativen Geschäft optimieren das Kosten-/Ertragsverhältnis. Der Gewinn und die Vermögenswerte entwickeln sich planmäßig und garantieren eine angemessene Kapitalausstattung und ein finanzielles Gleichgewicht.“

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