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    Afrikanisches Restaurant

    meranEin Start-Up der besonderen Art bahnt sich in Meran an. In der Petrarcastraße könnte bereits im Sommer Südtirols erstes afrikanisches Restaurant mit Ausbildungsplätzen für Flüchtlinge öffnen. Derzeit wird auf Facebook um unterstützende Mitglieder geworben.

    von Karin Gamper

    Noch ist es für die Initiatoren „ein kleiner Traum“, der mit etwas Unterstützung wahr werden könnte: ein afrikanisches Restaurant in Meran, mit (fast) ausschließlich afrikanischem Personal – allesamt Flüchtlinge, teils noch im Asylverfahren, teils schon anerkannt. Eine Gruppe Südtiroler wendet sich derzeit via Facebook an potentiell Interessierte, die den Start-Up-Versuch mit einem Geldbeitrag unterstützen möchten.

    Wie es in dem Facebook-Eintrag heißt, ist das afrikanische Restaurant in der ehemaligen Pizzeria Da Nunzio in der Petrarcastraße geplant. In dem Post heißt es weiter: „Neben einer kleinen festen Crew soll das Lokal zur Arbeitsintegration dienen. Bei uns sollen Flüchtlinge Praktika absolvieren können, bei denen sie – begleitet von Fachpersonal – alles das lernen, was sie dann in der Südtiroler Gastronomie für einen Job als Hilfskoch, Abspüler oder Bedienung brauchen können. Träger des Lokals wird die Sozialgenossenschaft Spirit sein, die wir in den nächsten Tagen auf den Weg bringen wollen“. Geplanter Gründungstermin ist der 26. April.

    Um das ehrgeizige Projekt auf die Beine stellen zu können, braucht es Startkapital: ab 300 Euro ist es möglich, der Genossenschaft beizutreten und bei der Vollversammlung ein Stimmrecht zu haben. Das einbezahlte Geld wird beim Verlassen der Genossenschaft wieder zurückgegeben. Doch bis dahin dient es als Starthilfe, und wird laut den Initiatoren von der öffentlichen Hand proportional aufgestockt. Konkret: Je mehr Eigenkapital die Genossenschaft aufbringen kann, desto mehr öffentliche Anschubfinanzierung wird es geben.

    Die neu zu gründende Sozialgenossenschaft Spirit würde laut Facebook-Eintrag vom Raiffeisenverband betreut und in den ersten 1,5 Jahren professionell durch ein Tutoring betreut.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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