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    „Der falsche Weg“

    Philipp Achammer

    Philipp Achammer

    Philipp Achammer sagt: Die Südtiroler Volkspartei habe sich immer für den Verbleib des Kreuzes in Klassenzimmern ausgesprochen und werde dies auch in Zukunft tun.

    Die Leitung der Südtiroler Volkspartei und die SVP-Landtagsfraktion haben sich im Rahmen der gemeinsamen Sitzung am Montagnachmittag unter anderem über die aktuelle Debatte zum Kreuz an den Schulen ausgetauscht. „Wer sich des Eigenen sicher ist, ist auch für das Andere offen. Deshalb ist das Bewusstsein für die eigenen Wurzeln und Werte wichtiger denn je“, so SVP-Obmann Philipp Achammer.

    Den eigenen christlich-sozialen Grundwerten entsprechend habe sich die Südtiroler Volkspartei immer für den Verbleib des Kreuzes in Klassenzimmern ausgesprochen und werde dies auch in Zukunft tun.

    Die in Österreich entstandene Kreuzdebatte der vergangenen Tage ist nach einem TAGESZEITUNG-Interview mit Brigitte Foppa am Samstag auch auf Südtirol übergeschwappt. „Das Kreuz ist Ausdruck unserer Religion, unserer Werte und unserer abendländischen Kultur“, so Obmann Achammer, „und gleichsam ein Symbol des Respekts auch anderen gegenüber.“

    „Das Kreuz ist ein verbindendes Symbol und kein ausschließendes, auch gegenüber Menschen anderer Konfessionen“ betont Parteiobmann Philipp Achammer. Dabei sei das Bewusstsein für die eigenen Wurzeln und Werte Voraussetzung dafür, auch Offenheit gegenüber anderen zu zeigen. „Das Zurückstecken des Eigenen ist deshalb immer der falsche Weg.“

    Es gelte aber nicht nur das Symbol des Kreuzes hochzuhalten. „Wir alle sind gefordert, nicht nur laut zu sein, wenn das Kreuz als Symbol verteidigt wird, sondern auch dann, wenn es um die damit verbundenen Werte geht“, so Achammer.

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    Kommentare (1)

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    • issy

      jaja, die Werte…
      Gehört Scheinheiligkeit auch zu diesen Werten?

      Politik ist ein hartes Geschäft, steht doch endlich dazu, und schwafelt nicht bei jedem Thema drumherum, wobei doch bald jeder weiß wies wirklich läuft.

      Erst sobald Ihr Klartext redet, wird man Euch Politiker respektieren.

      Lasst euch nicht mehr von den Medienleuten und anderen Scheinheiligen die Political correctnes aufzwingen, die Wähler würden es euch sehr danken.

      Ich selbst bin gegen alle fundamentalistisch gelebte Religionen jedoch für Traditionen, weil nunmal jeder Mensch sich mit einer Gruppe identifizieren möchte und eine Heimat braucht.

      Und das Kreuz gehört nun mal zu unserer Tradition.

      Alles andere ist Geschwafel

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