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    Der Weckruf

    05-arbeitslos-ohne-bezuegeDie Gewerkschaft SGB/Cisl fordert: Für die rund 3.000 Langzeitarbeitslosen braucht es mehr aktive arbeitsmarktpolitische Maßnahmen.

    Am Donnerstag ist die neu überarbeitete Jobbörse der Landesabteilung Arbeit vorgestellt worden. Laut dem SGB/Cisl handelt sich dabei um ein nützliches Instrument, um Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt zusammenzubringen.

    „Wenn es darum geht, die Wiedereingliederung von Arbeitslosen, und insbesondere der 3.000 Langzeitarbeitslosen in Südtirol zu fördern, müssen aber mehr aktive arbeitsmarktpolitische Maßnahmen gesetzt werden. Eine solche Maßnahme wären die Beiträge zur Wiedereingliederung“, so heißt es in einer Aussendung.

    Und weiter:

    „Es handelt sich dabei um einen variablen Betrag für Arbeitslose, der eingesetzt wird, um berufliche Weiterbildungsmaßnahmen zu finanzieren, die auf die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt abzielen, und von akkreditierten Strukturen angeboten werden.

    Seit Jahren fordern wir ein Weiterbildungssystem, das auf die Wiedereingliederung von Personen ausgerichtet ist, die kaum noch über berufliche Kompetenzen verfügen, welche auf dem Arbeitsmarkt gefragt sind.

    Ein erster Anlauf zur Aufwertung dieser Beiträge in Südtirol ist vor einigen Jahren nicht konkretisiert worden. Nun kommt aber die gesamtstaatliche Agentur für aktive Arbeits-marktpolitik ANPAL ins Laufen. Alle Beteiligten, vor allem aber die Sozialpartner, sollten diese Gelegenheit jetzt ergreifen, und jenen Arbeitslosen eine Hoffnung auf Arbeit geben, die sie wohl schon aufgegeben haben.

    In diesem Sinne werden wir die Landesrätin für Arbeit um eine Aussprache ersuchen.“

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    Kommentare (2)

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    • werner

      Ein guter Ansatz wäre die Aussetzung des Arbeitslosengeldes wenn er/sie sich nicht mindestens drei mal am Tag bewirbt.
      Er/Sie sollte auch die Kraft aufbringen bis in der Nachbarstadt zu suchen.
      Meistens ist die Hausarbeit wichtiger.
      Mir wurde sogar gesagt das sie in wirklichkait gar nicht arbeten wolle, bis die Kinder nicht zur Schule gehen.

      • ahaa

        Werner
        Lange nichts vom Führer gehört?
        3 mal am Tag bewerben?Hast du für alles eine Ausbildung?Sollen sie die Kinder mitnehmen?
        Dir wurde gesagt? Vom Schwagers Nachbarn?
        Es gibt Leute die wollen nicht arbeiten weil sie lieber auf ihre Kinder schauen.Sie werden in der Hölle schmoren. 🙂
        Vielleicht hätte man dir mehr Aufmerksamkeit bieten sollen.Geschadet hätte es sicher nicht.

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