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    Gute Nacht

    img_6328Der Freiheitliche Sigmar Stocker hat bei einem Lokalaugenschein im Bozner Spital festgestellt, dass die Warteräume der Ersten Hilfe als Schlafsäle genutzt werden.

    Der Landtagsabgeordnete der Freiheitlichen, Sigmar Stocker, hat in den frühen Morgenstunden einen Lokalaugenschein im Krankenhaus Bozen durchgeführt.

    Der Grund: In der sogenannten „grünen Zone“ der Ersten Hilfe würden fast täglich Menschen übernachten.

    „Die Sitzgelegenheiten in den Warteräumen werden als Übernachtungsquartier vorwiegend von Ausländern und Sandlern genutzt“, beschreibt Stocker seinen Ersteindruck der herrschenden Verhältnisse am Krankenhaus von Bozen.

    img_6324„Diese Situation ist nicht annehmbar, da die Sitze der Warteräume keine Schlafstätten sind und dieses tägliche Bild auch für die Mitarbeiter des Krankenhauses von Bozen eine Zumutung ist. Hier muss auch festgestellt werden, dass gar mancher ‚Nachtgast‘ mit den Mitarbeitern in der Zwischenzeit keinen höflichen Umgangston pflegt“, erörtert der Freiheitliche Landtagsabgeordnete.

    Die Landesregierung müsse umgehend gegen die untragbaren Zustände im Krankenhaus von Bozen vorgehen, fordert Sigmar Stocker und kündigt eine Anfrage im Landtag an.

    img_6327Stocker abschließend:

    „Da es ja in Bozen durch Steuergelder eigens finanzierte Schlafquartiere gibt, ist es nicht verständlich, weshalb man die Zweckentfremdung der Warteräume zulässt. Es wird gesagt, dass diese Personen nicht in die dafür vorgesehenen Strukturen der Stadt gehen wollen, weil sie sich der dortigen Hausordnung unterstellen müssten und man im Krankenhaus eben tun und lassen kann was man will. Jedenfalls sollen die Verantwortlichen die Besetzung der Warteräume des Krankenhauses umgehend auflösen und diese Personen in die vorgesehenen Schlafstätten bringen, damit das Personal und die Besucher des Krankenhauses normale und hygienische Zustände vorfinden.“

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (5)

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    • andreas

      Hat Stocker mal mit den Betroffenen gesprochen oder sie nur fotografiert, um es politisch auszuschlachten?

      Im Krankenhaus gibt es wohl genügend Verantwortliche, welche sich darum kümmern könnten, um das Problem in Griff zu kriegen, warum hat er sich nicht an die gewandt?
      Oder macht Stocker in Zukunft auch eine Anfrage im Landtag, wenn ein Stück Papier auf dem Gelände des Krankenhauses auf dem Boden liegt?

      Und dass jemand bei dieser Kälte sich einen warmen Platz zum Schlafen sucht, wenn er keine Unterkunft hat, verstehe ich vollkommen.

    • franz

      In der Tat es gibt in der Sanitätseinheit Wichtigeres, angesichts der sich ausdehnenden Epidemie von Meningokokken-Meningitis in Italien von den auch Südtirol betroffen ist ( Südtiroler Tageszeitung berichtete ) http://www.tageszeitung.it/2017/01/23/seltener-meningokokken-typ/
      Dringend notwendig wäre eine Gesundheits-Check-up bei Flüchtlingen die in Italien ankommen, bzw. sich in Italien aufhalten.
      Hunderttausende sind weder identifiziert noch registriert und schon gar nicht wurden sie einen Gesundheits-Check-up unterzogen.
      “Für Generaldirektor Thomas Schael ist das Auftreten des eher seltenen Meningokokken-Typs Beleg, dass Südtirol eine Drehscheibe zwischen Nord und Süd ist.“ (…..)
      Thomas Schael meinte wohl, dass Südtirol eine Drehscheibe zwischen Afrika – Europa und ( Südtirol ) ist
      Flüchtlinge bringen vergessene Krankheiten mit
      http://www.tz.de/welt/experten-fluechtlinge-bringen-auch-vergessene-krankheiten-zr-6183564.html
      “Insomma, un subsahariano su dieci (o almeno uno su venti) è portatore della malattia. Ma non basta. I rappresentanti dei Cdc fanno notare anche che, «sebbene sia più comune nella „cintura subsahariana“ africana, l’epidemia può diffondersi ovunque nel mondo». E ancora che, anche se «il ceppo A predomina» nella suddetta zona del continente, pure «i ceppi C, X e W sono stati individuati»
      In Europa i tipi predominanti di meningococco sono B e C, ed in particolare i recenti casi di cui si è occupata la cronaca sono stati dovuti al meningococco di tipo C; al contrario, in Africa i tipi di meningococco più diffusi sono A, W-135 ed X.
      http://www.iltempo.it/salute/2017/01/04/news/c-e-un-legame-tra-meningite-e-immigrazione-1024672/

    • bw

      Hat Andreas mit den Betroffenen gesprochen, oder kommentiert er nur um es politisch auszuschlachten?

    • andreas

      Warum sollte ich mit den Betroffenen sprechen? Ich bin ja nicht mit den Bildern zur Presse gerannt und habe auch nicht vor eine Anfrage im Landtag zu machen.
      Wenn er wirklich Interesse an einer Lösung hätte, wäre wohl die Verwaltung des Krankenhauses der erste Ansprechpartner. Und wenn er dies ev. gemacht hat und auf taube Ohren gestoßen ist, verstehe ich das, mir fällt bei ihm immer sein von Steuergelder finanziertes Geburtstagsgeschenk ein, wofür es eine recht kreative Erklärung gab.

      • fronz

        andreas
        Wenn man deine Kommentare liest muß man zu der Meinung kommen, (der spinnt!)
        Haubtsache über die Opposition, nur die Landesrätin hat keine Schuld die es am meisten angeht.

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