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    Der abgelöste Chef

    taschler neuDer vom Biathlon-Weltverband IBU wegen eines Dopingverfahrens gesperrte Top-Funktionär Gottlieb Taschler ist nicht länger Chef-Organisator des Weltcups in Antholz.

    Ein regelrechter Paukenschlag!

    Der frühere IBU-Vize-Präsident Gottlieb Taschler ist nicht länger Chef-Organisator des Weltcups in Antholz.

    Gottlieb Taschler wurde – wie die Nachrichtenagentur dpa am Samstag berichtete – vor dem Weltcup-Start in der Südtirol-Arena durch Lorenz Leitgeb ersetzt. Auf diese personelle Änderung hatte immer laut dpa der Weltverband IBU gedrängt.

    Der Hintergrund:

    In Antholz beginnt am 19. Januar der letzte Weltcup vor der WM im Februar in Hochfilzen.

    Die IBU hatte die Sperre gegen Taschler bereits im Dezember vergangenen Jahres bis Juni 2018 ausgeweitet. „Der Kampf gegen Doping ist nicht einfach und eine unserer Top-Prioritäten“, so zitierte die dpa IBU-Chef Anders Besseberg. „Dies ist wichtig, um die Zukunft unseres Sports zu sichern und das Vertrauen unserer Teams, AthletInnen, Mitgliedsverbände, Partner und Fans aufrecht zu erhalten.“

    Ende 2014 waren die Doping-Vorwürfe gegen Taschler laut geworden, nachdem die „Gazzetta dello Sport“ Mitschnitte von Telefongesprächen veröffentlicht hatte.

    Daraus ging hervor, dass Taschlers Sohn Daniel, der ebenfalls Biathlet ist, den lebenslang gesperrten Dopingarzt Michele Ferrari von 2010 an mehrmals getroffen hatte, nachdem sein Vater den Kontakt zwischen beiden hergestellt hatte.

    Im Gerichtsverfahren soll Taschler – wie von TAGESZEITUNG Online bereits berichtet – am 31. Januar vor dem Landgericht Bozen angehört werden.

    Noch Ende November war der frühere Olympia- und WM-Teilnehmer Taschler als Antholzer OK-Chef mit einer Delegation im italienischen Außenministerium in Rom empfangen worden, um für Unterstützung für die nach Antholz vergebene Weltmeisterschaft 2020 zu werben.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (1)

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    • roberto

      Man ist sich nun doch handelseins geworden. Man tritt anständig zurück dafür werden die anstehenden Verfahren möglicherweise archiviert oder mit ganz milden Schiedssprüchen abgehakt.
      Jeder Insider weiß, daß ohne pharmazeutischen Mitteln und Blutwaschmashinen im Leistungssport gar nichts mehr geht, Die Verabreichung und die Einnahme dieser Mittel zeugt vom kulturellen Stand dieser Akteure und deren Anhängerschaft.

      ready to go !

      ………… the show must go on !

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