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    „Gefährliches Material“

    img_7609Der Verursacher der illegalen Müllablagerungen im Meraner Nomadenlager konnte ausfindig gemacht werden.

     

    Pius Leitner sprach vom „reinsten Chaos“, das im Meraner Nomadenlager im Bereich der Passer-Mündung herrsche.

    Der Freiheitliche schilderte im Oktober dieses Jahres die Zustände:

    „Bei umgeworfenen Autos rinnt Öl aus, und auch sonst wird auf die Umwelt nicht Rücksicht genommen. Während die Bevölkerung in der Stadt wegen jeder Kleinigkeit gestraft wird, haben die Bewohner des Nomadenlagers anscheinend Narrenfreiheit und dürfen die Umwelt verschandeln und verdrecken.

    Da sich das Lager unter der MeBo befindet, nehmen die Insassen wohl an, man könne alles verstecken. Gerade eine Stadt mit einem Grünen-Bürgermeister sollte bei den Verursachern von Umweltsünden überall dasselbe Maß anwenden, im gegenständlichen Fall ist das Lager bei anhaltenden Zuwiderhandlungen zu räumen.“

    Nun wurde zwar der Verursacher ausfindig gemacht, so Pius Leitner am Montag in einer Aussendung, aber vor Ort habe sich fast nichts geändert.

    Landesrat Arnold Schuler teilte dem Freiheitlichen mit, dass das „gefährliche Material (gebrauchte Toner-Kartuschen) sowie die gesamte betroffene Fläche beschlagnahmt worden“ seien.

    Schuler weiter:

    „Durch die Ermittlungen wurde der Verursacher ausfindig gemacht. Dieser hat zugegeben, in die Angelegenheit verwickelt zu sein und hat die durch die Entsorgung des illegal gelagerten Materials entstehenden Kosten übernommen. Weitere Details sind keine bekannt, da die strafrechtliche Verfolgung noch andauert.“

    Pius Leitner abschließend:

    „Es bleibt zu hoffen, dass die Stadtverwaltung von Meran ihrer Pflicht des vollständigen Aushebens der illegalen Mülldeponie nachkommt.“

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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