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    Geld für Erdbebenopfer

    bildschirmfoto-2016-10-31-um-10-04-56Nach dem erneuten starken Beben am Sonntagmorgen ist Norcia verwüstet. 3.000 Menschen haben kein Dach mehr über dem Kopf.

    Nach dem erneuten starken Beben am Sonntagmorgen ist Norcia verwüstet. 3.000 Menschen haben kein Dach mehr über dem Kopf, das mittelalterliche Stadtzentrum musste komplett evakuiert werden.

    Die Kathedrale zum hl. Benedikt ist eingestürzt, viele Straßen sind unpassierbar. Die Menschen sind verängstigt und verzweifelt.

    Einige Familien kommen in anderen Ortschaften weit entfernt vom Katastrophengebiet unter. Andere aber wollen bleiben. Sie müssen auf ihren Höfen die Tiere versorgen und die heurige Ernte verarbeiten. Die Caritas Umbrien ist vor Ort und leistet den Menschen Beistand.

    Die Südtiroler Caritas beteiligt sich dank der Spender aus Südtirol an den Hilfsmaßnahmen mit 430.000 Euro. Sie hilft Familien, die von der Landwirtschaft leben, den Winter zu überstehen.

    An der Katastrophensitzung der Caritas-Stellen in Umbrien, die nach dem starken Erdbeben gestern einberufen wurde, hat auch der Direktor der Südtiroler Caritas, Paolo Valente, teilgenommen.

    Wir werden weiterhin den Menschen beistehen, die ihre Tiere und ihre Äcker nicht verlassen können. Sie müssen dort auch den Winter über ausharren, obwohl sie nicht mehr in ihren vom Erdbeben zerstörten oder beschädigten Häusern wohnen können”, berichtet Paolo Valente von der gestrigen Konferenz. Viele Menschen schlafen derzeit in ihren Autos oder unter freien Himmel, “und das bei Temperaturen von knapp über Null Grad”, sagt Valente.

    Die Caritas von Spoleto-Norcia hat gemeinsam mit der Südtiroler Caritas ein Programm zur Unterstützung von zwanzig Familien ausgearbeitet, die von der Landwirtschaft leben. Die Situation hat sich aber seit den neuerlichen Erdstößen enorm zugespitzt. “Im Lauf der kommenden Woche werden Caritas-Teams im gesamten Katastrophengebiet eruieren, was genau die betroffenen Familien brauchen, um den Winter zu überstehen”, erklärt Fabio Molon, Leiter der Katastrophenhilfe der Südtiroler Caritas. Danach werden in einem Caritas-Treffen am 8. November neue Hilfsprogramme ausgearbeitet.

    “Die Südtiroler haben viel Solidarität mit den Erdbebenopfern in Mittelitalien bewiesen. Wir sind zuversichtlich, dass diese Solidarität jetzt weitergehen wird. Nach dem Beben vom Sonntag brauchen noch mehr Menschen dringend Hilfe und Beistand”, betonen die beiden Caritas-Direktoren Franz Kripp und Paolo Valente und bitten um weitere Unterstützung.

    Wer die Hilfsmaßnahmen für die Erdbebenopfer in Mittelitalien unterstützen möchte, kann dies über eine Spende unter dem Kennwort “Erdbeben Italien” an folgende Bankkonten tun:

    Südtiroler Sparkasse: IBAN: IT17X0604511601000000110801
    Raiffeisen Landesbank: IBAN: IT42F0349311600000300200018
    Südtiroler Volksbank: IBAN: IT12R0585611601050571000032
    Intesa Sanpaolo: IBAN: IT18B0306911619000006000065

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