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    Das Ende der Schneckenpost?

    LH Kompatscher mit Staatssekretär Giacomelli

    LH Kompatscher mit Staatssekretär Giacomelli

    Die Verhandlungen mit der Post zur Sicherung der Qualität der Postdienste in Südtirol sollen zügig abgeschlossen werden.

    Die Postdienste in Südtirol zu gewährleisten und deren Qualität zu sichern: Mit diesem Ziel ist Landeshauptmann Kompatscher im Ministerium für Wirtschaftsentwicklung mit Staatssekretär Antonello Giacomelli zusammengetroffen.

    Das Land Südtirol und die italienische Post wollen eine Vertragsbindung eingehen, um die Qualität der Postdienste in Südtirol zu garantieren. Eine diesbezügliche Zusage hat Landeshauptmann Arno Kompatscher heute in Rom von dem auch für das Kommunikations- und Postwesen zuständigen Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaftsentwicklung, Antonello Giacomelli, erhalten.

    Grundlage für die Vereinbarung zwischen Land und Post ist das Mailänder Abkommen, das es dem Land Südtirol ermöglicht, Aufgaben des Staates auf Landesebene zu übernehmen.

    Geplant ist, dass das Land Südtirol die Kosten für den Postdienst trägt, die Post ihrerseits dazu verpflichtet, die Post landesweit an fünf Werktagen und die Zeitungen an sechs Werktagen zuzustellen. Zudem sieht das geplante Abkommen vor, dass die Post alle bestehenden Postämter in Südtirol auch weiterhin betreibt und zudem eine Postverteilungsstelle in Südtirol einrichtet.

    „Das Land wird zudem Maßnahmen ins Auge fassen, um das Netz und die Tätigkeit der Post im Lande aufzuwerten“, so Landeshauptmann Kompatscher.

    Der Vertragsentwurf, über dessen Inhalte sich am Donnerstag Staatssekretär Giacomelli und Landeshauptmann Kompatscher verständigt haben, war von einer Arbeitsgruppe aus Fachleuten vorbereitet worden.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (1)

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      Bravo, dies ist konkrete Politik für die Bürger, nicht der Bittgang der ewig Gestrigen, die nach Wien pilgern, und um einen Doppelpass bitten, den kein Mensch braucht, und den Österreich nie geben wird, um nicht von Millionen
      Tschechen, Polen, Kroaten, Slowenen , u.s.w. die alle össterreichische Ahnen haben, mit der gleichen Forderung überrannt zu werden.

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