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    „Finanzen außer Kontrolle“

    „Finanzen außer Kontrolle“

    Der Freiheitliche Pius Leitner analysiert die „katastrophale Lage der italienischen Finanzen“: Italiens Verbindlichkeiten seien auf 327 Milliarden Euro angewachsen. 

    Der Freiheitliche Landtagsabgeordnete Pius Leitner verweist in einer Presseaussendung auf Meldungen aus Deutschland, die ungeschönt die katastrophale Lage der italienischen Finanzen aufzeigen. Italiens Verbindlichkeiten im europäischen Target2-System sind im August 2016 auf 327 Milliarden Euro angewachsen und die Bevölkerung verarmt seit 1999 zusehends. Südtirol dürfe sich nicht enger an dieses System der Überschuldung und Verarmung binden und sich deshalb am 4. Dezember 2016 gegen die Verfassungsreform aussprechen.

    „Die Deutsche Bank kommt in einer aktuellen Studie zum Schluss, dass Italien das einzige Land der Euro-Zone sei, das seit dem Jahr 1999 ärmer wurde, gemessen an der Wirtschaftsleistung pro Kopf“, hält der Freiheitliche Fraktionssprecher in einer Aussendung einleitend fest und verweist auf die entsprechenden Quellen. „Italien wird in der Studie sogar von Griechenland und Portugal geschlagen. Dort konnte im Gegensatz zu Italien sogar ein Zuwachs verzeichnet werden“, unterstreicht Leitner und sieht massive Risiken für Südtirol in die Spirale der zunehmenden Verarmung der Bevölkerung gezogen zu werden.

    „Besonders dramatisch sind die Folgen des riskanten Anleihekaufprogramms der Europäischen Zentralbank“, hebt der Freiheitliche Fraktionssprecher hervor, „denn das Geld der EZB, welches Italien zugutekommen sollte, fließt stattdessen ins Ausland. Die Verbindlichkeiten im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr des Euro-Raums haben mittlerweile einen neuen Rekord von 327 Milliarden Euro erreicht“, erörtert Leitner.

    „Über das sogenannte Target2-System wird der Zahlungsverkehr der Euro-Länder abgewickelt. Wenn den Banken mehr Geld zufließt, als sie weiter ins Ausland überweisen, so entsteht eine Target-Forderung. Wird hingegen mehr Geld ins Ausland übertragen als den Banken zukommt, so entstehen Verbindlichkeiten“, erklärt Leitner mit Blick auf die entsprechenden Berichte.

    „Italiens Finanzsystem ist neben der Schulden- und Bankenkrise auch im Zahlungsverkehr und bei der Wirtschaftsleistung völlig außer Kontrolle geraten. Ein System der Überschuldung und Verarmung wurde durch die unfähige Politik in Rom vorangetrieben und die Zeichen sehen keine Wende voraus. Deshalb ist es für Südtirol ratsam, sich nicht noch enger an den Staat zu binden und den Weg der Eigenständigkeit einzuschlagen“, so Pius Leitner abschließend.

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    Kommentare (6)

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    • morgenstern

      …, Hauptsache deine Finanzen sind in Ordnung.

    • franz

      Aber Renz behauptet das Geld für die Brücke von Messina sei vorhanden. ( 8 Milliarden € )
      Für die Rentner das vom Verfassungsgericht mit Urteil 70 /2015 zugesprochene Inflationsausgleich von 2011-2014 welches von Frau Ministerin Fornero gestopt wurde, dafür hat Renzi kein Geld.
      Oder das Geld für “l’ottava salvaguardia“ per gli 30.000 “ESODATI“ die seit 5 Jahren ohne Rente und ohne Arbeit sind. Trotz 40 Arbeitsjahren bzw. INPS-Beiträge
      Illegale Einwanderer kommen und erhalten sofort 35 € / Tag und Mann. + IPHON von der Caritas.
      Mindestrentner die Rente zu erhöhen hat der Staat kein Geld.
      Die Schulden an Unternehmern zurückzuzahlen ( 100 Milliarden ) hat der Staat kein Geld. usw. aber bla bla bla.von Renzi.

    • einereiner

      Mit seiner Million und dem Stillhalten zu den SVP- Millionen hat Pius zur finanziellen und moralischen Verarmung der Südtiroler beigetragen. 6000 Stimmen bei der Europawahl, 600 bei der nächsten Landtagswahl!

    • andreas69

      Die Deutsche Bank steckt gerade mitten im Verhandlungspoker mit den US-Behörden, um eine 14-Milliarden-Dollar-Strafe im Streit um faule Hypothekenpapiere abzuwenden. Ich glaube nicht, dass sie die moralische Autorität hat, EU-Staaten zu kritisieen.

    • andreas

      Selbst ein Gehalt und eine Rente kassieren und 1 Million ungerechtfertigt einsacken wollen und nicht einsehen, dass man selbst zu der kritisierten Verarmung beigetragen hat, so sind also unsere gewählten Volksvertreter…

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