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    Die Sprachcamps

    Ein Lagerfeuer gehört zu jedem Sommercamp

    Ein Lagerfeuer gehört zu jedem Sommercamp

    In den vergangenen Wochen haben rund 200 deutsche und italienische Schülerinnen und Schüler bei den Sommercamps ihre Sprachkenntnisse gemeinsam vertiefen können.

    Ihre Sprachkenntnisse gemeinsam vertiefen konnten in den vergangenen Wochen rund 200 deutsche und italienische Schülerinnen und Schüler bei den Sommercamps.

    Die Begegnung zwischen Kindern und Jugendlichen deutscher und italienischer Sprache fördern und deren Kompetenzen in der Zweitsprache stärken: Darum geht es bei den Sprachencamps, die das Deutsche und das Italienische Bildungsressort jeden Sommer in Toblach und in der Erlebnisschule Langtaufers im Obervinschgau organisieren. Die Camps in diesem Sommer fanden in den Zeiträumen vom 26. Juni bis 2. Juli und vom 17. bis 23. Juli jeweils in Langtaufers und Toblach statt.

    „Für unseren Sohn Alessandro war es eine beeindruckende Erfahrung, einen längeren Zeitraum in einem bäuerlichen Umfeld ohne technische Hilfsmittel zu verbringen – was nicht immer leicht war. Wir bedanken uns vor allem für die gute Organisation“, so ein Elternehepaar aus Brixen.

    Die Kuh im Stall als Attraktion

    Die Kuh im Stall als Attraktion

    Schulamtsleiter Peter Höllrigl machte sich vor Ort ein Bild: „Beim Erlernen der Sprache geht es hier für die Schülerinnen und Schüler vor allem darum, auch in die Lebenswelt dieser Sprache eingebunden zu sein. Diese Unmittelbarkeit, das Sich-Kennenlernen und Sich-Austauschen – diese Möglichkeit bieten die Sprachencamps.“

    Ihre Sprachenkenntnisse in Deutsch und Italienisch erweiterten in den Sprachencamps Schülerinnen und Schüler der vierten Klasse Grundschule und der ersten Klasse Mittelschule – unter anderem durch Erlebnispädagogik und Expertenunterricht. Die Gruppen waren aus je 24 Kindern pro Sprache zusammengesetzt – insgesamt 48 Schülerinnen und Schüler je Camp.

    image-2Die Kinder konnten ihren Wortschatz erweitern, ihre Umgangssprache verfeinern und ausbauen. Sie wanderten gemeinsam, besuchten Sehenswürdigkeiten, lernten das bäuerliche Handwerk kennen und vieles mehr. Schüler Jens zum Beispiel freute sich – neben dem Wissenserwerb – über viele neue Freundschaften.

    „Zusammen mit dem Angebot ‚Fit in Naturkunde‘ gehören die Sprachencamp-Wochen zu den wichtigen Sommerbausteinen der Erlebnisschule Langtaufers. Neben den sprachlichen Lernfeldern bietet der Aufenthalt in Langtaufers für die Kinder und Jugendlichen – und sicher auch für die ganze Familie – eine Vielzahl an sozialen und kulturellen Eindrücken und Erfahrungswerten“, so Udo Ortler, Direktor am Grundschulsprengel Graun.

     

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