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    „Hinterfotzige Gemeinden“

    Die BürgerUnion kritisiert die Geheimniskrämerei der SVP-Bürgermeister und fordert: Die Zahl der Gemeinden in Südtirol sollte von 116 auf 100 reduziert werden.

    Als „verdächtig“ bezeichnet der Landtagsabgeordnete der BürgerUnion, Andreas Pöder, die Geheimniskrämerei insbesondere der SVP-Bürgermeisterinnen und Bürgermeister gegenüber dem Landtag.

    „Der Landtag soll jährlich über eine halbe Milliarde Euro an Gemeindenfinanzierung genehmigen, Tendenz ständig steigend, und die Gemeinden weigern sich, den Abgeordneten Informationen zu liefern“, so Pöder.

    „2014 machten die Lokalfinanzen bereits über 490 Millionen Euro im Landeshaushalt aus, 2015 waren es bereits über eine halbe Milliarde. Dabei spielten die meisten Gemeinden noch die Hinterfotzigen und kassierten bei den Famillien kräftig die Erstwohnungs-GIS ab, obwohl der Gesetzgeber Landtag dies anders wollte“, so Pöder.

    „Dass es bei der Geheimniskrämerei vor allem darum geht, dass die SVP-Bürgermeister und -Gemeindeausschüsse sich nicht von den Oppositionsabgeordneten in die Karten schauen lassen wollen, liegt auf der Hand. Und dass die ehemaligen SVP-Bürgermeister in der Landesregierung, allen voran Landeshauptmann Kompatscher die Gemeinden dabei unterstützen, ist ebenfalls evident“, so der Abgeordnete.

    „Der Landtag sollte bereits beim nächsten Landeshaushalt die Gemeindefinanzierung nicht mehr so ohne weiteres genehmigen, sondern von den einzelnen Gemeinden mehr Informationen verlangen“, so der Abgeordnete weiter.

    Pöder unterstreicht darüberhinaus erneut, dass die Zahl der Gemeinden von 116 auf 100 verringert werden müsste. „Es gibt zu viele Gemeinden, vor allem die Kleinstgemeinden sollen sich zusammenschließen.“

     

     

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    Kommentare (9)

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    • Steve

      Ein Grund wieso Breitband nicht vorrankommt, sind sicher auch diese vielen Kleingemeinden. In einer großen Gemeinde kann sich ein Gemeindeangestellter auf Glasfaserverlegung spezialisieren und das dann effizient durchziehen.
      Bei den Kleingemeinden hingegen murksen halt Angestellte rum, die noch zig andere Sachen zu tun haben und sich nicht darauf konzentrieren können.

      In Südtirol wären auch 50 Gemeinden noch zu viel.

    • sirgawain

      Komm pöder, zahl du mal deinen rentenvorschuss zurück, dann nimmt dich vielleicht mal wieder jemand ernst

    • Franz I

      Alle Gemeinden unter 3000 Einwohnern zusammenlegen!

    • wellen

      In Trient legen sie grad Gemeinden zusammen und kriegen daf?r kråftig Geldspritzen.
      In S?dtirol sparen sie die Sanität zusammen und klotzen daf?r mit unsinnigen 200-3000 Seelen-Gemeinden, welche sich Kulturhäuser, Musikschulen, FEUERWEHRHALLEN, NEIN TEMPEL leisten. Der Bürger zahlt teiflisch GIS, unmögliche Tarife für Wasser und Strom.
      Grund des Ganzen, wieso sich die SVP weigert?
      Logisch, bei Großgemeinden wird verwaltet und nicht politisiert. Da verliert die SVP an Einfluss. Der Bürger zahlt die Zeche.

    • Andreas

      Und Du glaubst die Bürger würden sich bei einer Zusammenlegung nicht wehren?
      Immer nur den anderen die Schuld zu geben ist etwas zu einfach.

    • ......

      Südtirol bräuchte gar keine Gemeinden, wenn es sich auf die LandesVerwaltung verlassen könnte, was aber leider nicht der Fall ist.

    • MAMA MIA

      BRAVO UND ALS ERSTE GEMEINDE SOLLTE DIE VON WAIDBRUCK VERSCHWINDEN MIT SAMMT DEN RABANSER DER SICH NOCH DAZU BÜRGERMEISTER NENNT UND DEN LEUTE DEN MITTELFINGER ZEIGT ! DER SOLL SICH ZU TIEFST SCHÄMEN!!!!!!!!!!!!!!!!!

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