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    „Wir wollen Klarheit schaffen“

    SVP-Obmann Philipp Achammer bricht sein tagelanges Schweigen – und nimmt endlich zum Sanitätsreform-Streit zwischen den Bezirken und der Landesregierung Stellung.

    Der Obmann der Südtiroler Volkspartei Philipp Achammer nimmt nach den Diskussionen der vergangenen Tage und nach einem Treffen zwischen Vertretern der SVP-Bezirke und dem Gesundheitsressort sowie -betrieb zum weiteren Vorgehen in der Gesundheitsreform Stellung: „Vordergründiges Ziel ist es nun, Klarheit, Verlässlichkeit und Sicherheit für die einzelnen Krankenhausstandorte und hinsichtlich der nun anstehenden Schritte zu schaffen!“

    An der Aussprache nahmen neben SVP-Obmann Philipp Achammer auch Landeshauptmann Arno Kompatscher, die zuständige Landesrätin Martha Stocker sowie Vertreter der SVP-Bezirke Pustertal, Vinschgau und Wipptal teil. „Die Bezirke haben klare Aussagen hinsichtlich der nun anstehenden und geplanten Schritte eingefordert, was die Umsetzung des Beschlusses des SVP-Ausschusses vom vergangenen Februar zur Gesundheitsreform betrifft“, führt Achammer aus.

    Die anwesenden Vertreter seien übereingekommen, dass nun die Erarbeitung eines verpflichtenden Leistungsprofils insbesondere für die Kleinkrankenhäuser wesentlich sei. „Damit wird dann auch Klarheit hinsichtlich der unmittelbar notwendigen Personalbesetzungen geschaffen.“

    Ziel der Südtiroler Volkspartei sei es nach wie vor, alle sieben Krankenhäuser zu erhalten und die medizinische Grundversorgung auch in der Peripherie zu gewährleisten. „Das ist die Linie der Partei, und daran darf zu keinem Zeitpunkt irgendein Zweifel aufkommen“, stellt Achammer klar.

    Landesrätin Martha Stocker werde das Leistungsprofil der Krankenhäuser in den kommenden Wochen mit den Vertretern der Bezirke diskutieren. „Gleichzeitig sollen auch die verschiedenen Modelle zur Verwaltungsreorganisation ergebnisoffen analysiert und abgewogen werden, so dass die zuständigen Gremien der Partei schlussendlich eine endgültige Entscheidung treffen können“, kündigt der SVP-Obmann an. Geplant sei eine Reform des Landesgesetzes 7/2001 – Neuordnung der Gesundheitsdienste.

    „Wie bereits im vergangenen Februar, muss dies wiederum ein Beschlussvorschlag sein, der von einer möglichst breiten Basis innerhalb der Partei getragen werden kann“, so Achammer. Der Prozess zur Gesundheitsreform sei kein leichter, umso mehr seien ausführliche Diskussionen innerhalb der Partei und ein Einvernehmen mit den Bezirken notwendig. „Denn schlussendlich sind wir dem Ziel verpflichtet, nämlich sowohl die Qualität als auch die langfristige Finanzierbarkeit zur gewährleisten“, erklärt der SVP-Obmann.

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    Kommentare (23)

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    • EBERHARDT

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      hoffentlich ist dieser Kommentar nicht verboten

    • Stephan Mair

      Schon gemerkt?
      „Denn schlussendlich sind wir dem Ziel verpflichtet, nämlich sowohl die Qualität als auch die langfristige Finanzierbarkeit zur gewährleisten
      Langfristige Finanzierbarkeit…
      hat jemand von der SVPD schon mal diese zwei Wörter beim Flughafen verwendet, beim Safety Park, beim Landtag, geschweige beim Staat?
      Aber bei der Sanität müssen wir sparen sonst gehen wir unter.

      Wenn wir die gleichen Kriterien bei der SVPD anwenden müssten…. oi,oi,oi

      • Bernhardl

        Klarheit, Verlässlichkeit und Sicherheit vermisse ich schon lange.
        Ergebnisoffen diskutieren Dank mangelnder Kompetenz?
        Einige Abteilungen und Krankenhäuser streichen wie bis jetzt verlautbart wurde zeigt diese mangelnde Kompetenz dieser svp Landespolitiker.

      • sachlichkeit

        Kann mir bitte, bitte jemand erklären, warum unser Gesundheitssystem bald nicht mehr finanzierbar sein soll? Wir geben gerade mal ca. 6% unseres BIP für die Gesundheit aus. Nach den neuesten OECD Zahlen leistet sich im Verhältnis zum BIP nur die Türkei noch weniger für die Gesundheit. Wollen wir auch die Türkei unterbieten?

    • Luis

      Was verstehen diese Studenten und Juristen in der Regierung unter medizinischer Grundversorgung? Die haben unter und über Grundversorgung keine wirkliche Ahnung.

    • Anton

      Ehe diese Landesräte mit LH ein Problem im Sanitäts Bereich lösen, schaffen eher zuerst mehrere.

    • Andreas

      Ob Achammer die SVP weiter bringt, bezweifle ich mal stark, eher ein Grund sie nicht zu wählen, wenn das einzige Ziel des Parteiobmanns es ist, dass sich alle lieb haben und nicht streiten.

      Alles was er sagt ist recht vorhersehbar, da er immer den Weg des geringsten Widerstands sucht. Seine Meinung passt er den Gegebenheiten an, wie bei der Sanität gesehen, und dabei stört es ihn anscheinend nicht mal, wenn er den eigenen Leuten, wie der Stocker, in den Rücken fällt.

      Ich glaube die Welt hätte sich auch weiter gedreht, wenn er noch eine Woche geschwiegen hätte.

    • uschi glas

      ich kann den Diether Steger SVP nicht oft genug zitieren:
      Politik ist kompetenzfreier Raum.

      Das erste Mal, dass ich einem „Politiker“ recht gebe.

    • Dieter

      Oh Mann, SVP und Klarheit! Da stimmt was nicht!!!

    • Anton

      Wenn in einer Landesregierung von 8 Köpfen, vier Juristen und ein Jus – Student sitzen, weiß jeder, dass die Regierung alles mögliche tun wird, um den Bürgern einen „Maulkorb“ zu verpassen.
      Wenn die Bürger das durchschauen, dann bekommt diese Regierung noch weniger Stimmen.

    • Klaus

      War letzte Woche mit meiner 85 jähriger Mutter 7 ! Stunden in der 1. Hilfe in Bozen Kein Stuhl , die Nerven lagen blank
      Also wenn man diese. Zustände miterlebt sieht man wie die Landesregierung total versagt
      Dem Renzi mit lachenden Gesicht Milliarden schenken und für einen Stuhl fehlt das Geld

      • Andreas

        Wohl eher kein Rollstuhl, Stühle gibts genügend.
        Und wenn man für eine 85jährige nach einem Rollstuhl fragt, kann ich mir kaum vorstellen, dass sie es in BZ ablehnen, im Gegenteil, manchmal kriegt man auch einen, wenn man ihn nicht unbedingt braucht.

    • Hubert

      Klarheit und Politiker – das beißt sich doch gewaltig oder?
      Klar ist nur Eines: man muss als Politiker innerhalb kürzester Zeit finanziell ausgesorgt haben.
      Siehe dazu, dass es auch anderswo nicht anders ist

      http://info.kopp-verlag.de/data/image/Torben_Grombery/2015-09/Maximale%20Ausbeutung/61835296.jpg

    • wilfried.b

      dann klär mich mal auf Philipp wie lange es noch dauert bis ein ausländischer Konzern die Krankenhäuser hier im Land übernimmt, genauso wie das Trinkwasser, den Schülertransport, die Altersvorsorge, die Kindergärten, die Schulen, usw
      klär mich und viele andere auf und rede Klartext und keinen juristischen Müll !!

      • Luis

        Die Transporte für körperlich Beeinträchtigte wurden mit steuerlichen Verlusten für das Land, an eine Firma in Lecce vergeben. Nachher wurde lapidar von Svp Räten verkündigt, dass diese Ausschreibung gar nicht gemacht hätte werden müssen.

    • goggi

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    • wilfried.b

      zudem könnt Ihr Gesetze machen um uns (Schlaf) Schafe den Mund zu verbieten,
      doch viele von uns sind wach, sehr wach sogar
      ich stehe immer zu dem was ich schreibe, egal welche Konsequenzen es mit sich zieht
      also klär mich auf wenn du Eier in der Hose hast…..

      • Luis

        12.000 oder gar 15.000 der „Schafe“ sind aus der Achammer Partei svp ausgetreten.

        • Gynne

          Der Achammer und sein Witzfiguren Kabinet ,mochen es genau so wia der Autohersteller VW. Alles was aus deren Gosch kimmt isch derstunkn und derlogn .
          Zohln und umfrogungen werden so zurecht gschneidert das olm ols noch ihren Vorstellungen oblaft. Obor de hobm olm no net verstondn das aus Tschegl ,informierte Leit gwordn sein . Sel weln sie iatz inbremsn ,mit den nuidn Mediengesetz. Obor Achammer und restl. Sauhaufn mir werdn ondere Wege findn enk die Wohrheitn unter der Gosch zu riarn.

    • Bernhard Brugger

      Wenn die weißen Zeilen reden-
      dann braucht es eine Politik
      die mit schwarzen Zeilen schreibt
      wo nicht beim ersten Blick
      schon die Zeilen erblassen

      jatzt houbse tachilis giredt
      obo wou des schteat
      wosn se gired-t houbn
      des konnsch
      noar mitn woachschpiel Mittl
      in Ober-foren a-la Südtirol vielleicht lesn
      mit Woach Schpieula

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