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    Der Brief des 14-Jährigen

    Der 14-jährige Simon Schöpf macht sich Sorgen, dass Wildtieren in Not nicht mehr geholfen werden kann. Er hat Landesrat Arnold Schuler einen Brief geschrieben – und fordert ihn auf, das Pflegezentrum Crab zu retten.

    Lesen Sie selbst:

    „Sehr geehrter Landesrat Dr. Arnold Schuler,

    Ich heiße Simon, und ich bin 14 Jahre alt und schreibe Ihnen, weil ich ein sehr wichtiges Anliegen habe. Ich habe aus den Zeitungen gelesen, dass das Zentrum für Pflege von Wildtieren aufgrund fehlender Geldmittel geschlossen werden soll. Ich hoffe, dass Sie einen Weg finden, um das Zentrum zu retten, damit es weiterhin seine Tätigkeit ausüben kann.

    Mir liegt am Herzen, dass es in Südtirol einen Ort gibt, wo auch Wildtiere, die in Not sind, professionell geholfen wird.

    Ein Artikel im Gazzettino di Belluno

    Ein Artikel im Gazzettino di Belluno

    Am Samstag vor einer Woche war ich mit meinem Freund Nikos im Wald in der Gegend von Belluno und dort haben wir einen verletzten Raubvogel gefunden. Wir haben verzweifelt jemanden gesucht, der diesem Tier helfen kann. Aber es war sehr, sehr schwierig.

    Wir haben über 20 Telefonate gemacht. Einige Stellen haben wir mehrmals angerufen und es ist fast ein ganzer Tag vergangen, bis wir endlich eine Person vom Sanitätssprengel Belluno gefunden haben, die bereit war, sich um das Tier zu kümmern.

    Wir haben Einrichtungen wie Forstverwaltung, Provinz, Gemeinde, Feuerwehr, private Tierärzte, die Polizei angerufen auch haben wir verschiedene Bekannte angerufen, um zu fragen, wer dem Tier helfen könnte, bis endlich ein Hygienearzt des Veterinär-Dienstes der USL Belluno bereit war, sich um das Tier zu kümmern. In diesem Fall ob, obwohl es nicht seine Zuständigkeit war. Uns wurde immer wieder geantwortet, dass niemand für die Wildtiere zuständig ist.

    Um solche Situationen zumindest bei uns zu vermeiden, ersuche ich Sie als zuständiger Landesrat sich für diese Tiere einzusetzen. Das Ziel muss es sein den Dienst zum Schutz unserer Wildtiere, die in Not geraten, weiterhin aufrecht zu erhalten.

    Simon Schöpf“

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