Du befindest dich hier: Home » Wirtschaft » Der Campingboom

    Der Campingboom

    Im letzten Jahr verzeichneten die Campingbetriebe in Südtirol aufgrund des Regensommers einen leichten Rückgang auf 1.303.190 Nächtigungen (2013: 1.321.618). Für die diesjährige Campingsaison ist jedoch wieder mit neuen Rekordzahlen zu rechnen.

    „Obwohl der Campingtourismus wetterabhängiger ist als jede andere Urlaubsform, weist der Langzeittrend in Südtirol kontinuierlich nach oben“, erklärt Erwin Oberascher, Betreiber von www.camping.info und verweist auf den Zehnjahresvergleich mit einem Zuwachs knapp 30 Prozent an Nächtigungen. Die führenden Camper-Nationen in Südtirol sind mit 57 Prozent Urlauber aus Deutschland, gefolgt von Italienern mit 20 Prozent und zu 12 Prozent Gäste aus den Beneluxstaaten. Dahinter folgen mit großem Abstand Camper aus der Schweiz, Liechtenstein und Österreich.

    Wie eine kurze Umfrage bei den Campingplatzbetreibern in Südtirol zeigt, sollten für die diesjährige Campingsaison wieder Rekordzahlen erzielt werden. So ist der Campingplatz Genießer- & Komfortcamping Schlosshof in Lana über die gesamte Saison zu 99,5 Prozent ausgebucht. Nur im April gab es vereinzelt freie Plätze und ab frühestens Mitte Oktober ist wieder mit freien Kapazitäten zu rechnen.

    Europas beliebteste Campingplätze befinden sich übrigens in Südtirol. Unter 24.830 Campingplätzen ist Südtirol mit gleich acht Campingplätzen in den Top 100 Europas vertreten:

    1. Caravan Park Sexten / Sexten
    2. Camping Seiser Alm / Völs am Schlern
    5. Genießer- & Komfortcamping Schlosshof / Lana
    25. Waldcamping Naturn / Naturns
    33. Camping Residence Sägemühle / Prad am Stilfserjoch
    69. LernCamping Moosbauer / Bozen
    74. Camping Olympia / Toblach
    83. Camping Via Claudia Augusta / Algund bei Meran

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
    Clip to Evernote

    Kommentare (3)

    Lesen Sie die Nutzerbedingungen

    • stefan

      Nur die (Möchtegern)-Tourismusgemeinde Eppan ist nicht imstande, ein Grundstück für einen Campingplatz auszuweisen.

      Ein Armutszeugnis.

    • Werner

      Camping ist hipp weil sich unsere Feriengäste immer mehr dem Regelungswahn wiedersetzen.
      Anfahrt zwischen 1000 Radarfallen und abzockmaut.
      Parkverbot. 100 Hotelregeln. Skifahren streng in Prozession und nur zwischen den orangenen Pistenabgrenzungen und nur innerhalb einer gewissen uhrzeit.
      Alkoholverbot. Lärmverbot. Bargeldverbot. Jauseverbot. Rauchverbot. Vögelverbot. FKK verbot. Prostitutionsverbot.Pizesammelverbot. wanderverbot ausserhalb der Pfade. Tierfütterverbot. Haustierverbot. Schwimmverbot.

    • Hans

      Des isch net lei in Eppan so, auch Bruneck isch net im Stonde an Campingplatz zi dorichtn…de schlofn jo no 10 JOHRE…I kimm viel in Europe mitn Camper umher, obo a sella Gstelle hon I no nirgends do lebt. Überall gibt’s Stellplätze für Camper, lei in Suedtirol gibt’s sowos net…de Teppm vostien no olweil net, dass a de Leit Geld hintelossn und sel net wienig…Obo Suedtirol weards wohl net brauchn…

    Kommentar abgeben

    Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

    2013 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | AGB | Cookie Hinweis

    Nach oben scrollen