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    Fataler Rausch

    Fataler Rausch

    Ein junger Mann aus Bozen hat unter Alkoholeinfluss einen Unfall verursacht. Jetzt hat er einen Strafbescheid über 25.700 Euro zugestellt bekommen.

    Den 25. Mai 2013 wird Ivano O. nicht so schnell vergessen.

    Der Mann aus Bozen war an jenem Abend gegen 23.00 Uhr in einen (leichten) Verkehrsunfall verwickelt.

    Pech für Ivano O.: Er hatte über 2 Promille Alkohol im Blut.

    Nun hat der Mann aus Bozen die Rechnung präsentiert bekommen: Ivano O. hat einen Strafbescheid über 25.700 Euro zugestellt bekommen.

    Der Mann hat über seinen Anwalt erwirkt, dass er die Geldstrafe mit Sozialarbeit „abdienen“ kann. Er muss nun 176 Stunden Sozialarbeit leisten.

    Der Führerschein muss der Mann neu machen. Und das Auto, das er am 25. Mai gefahren hatte, wurde beschlagnahmt und wird versteigert.

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    Kommentare (12)

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    • bernhart

      Ich finde eine Strafe von über 25.000 euro übertrieben.
      Es ist sicher nicht in Ordnung,wenn eine Fahrzeuglenker alkolisiert ist, aber eine Fahrzeuglenker wie einen Verbrecher zu behandeln ist auch falsch.Diese Strafen wirken sich auch auf die Familien aus,denn in der heutigen Zeit leben schon zuviele nahe der Armutsgrenze und müssen schauen wie sie über die Runden kommen. Dieser Kommentar sollte keine Enschuldigung für Besoffene Autolenker sein.

      • Ungerechte Welt

        Diese Beträge sollen ja Betrunkene davon abhalten, sich ans Steuer zu setzen.

        Früher, vor 15-20 Jahren, wo die Strafe 1 Million Lire war und 1 Monat Führerscheinentzug sind die Meisten trotz Rausch gefahren, weil die Strafe nicht genug abgeschreckt hat.

        Wieviele Menschen sind deswegen gestorben?

        Wenn heute auf Grund der Angst vor hohen Strafen auch nur 1 Person das Auto stehen lässt, gibt es immerhin 1 potenziellen Unfallverursacher weniger auf der Strasse.

        Finde die Strafe ok, denn jeder weis vorher schon, dass er nicht besoffen fahren darf und somit hat jeder die Möglichkeit, sich eine Alternative zum Selberfahren zu suchen

    • Franz I

      @ bernhart,

      abwarten bis die neue Stassenverkehrsordnung in Kraft tritt, dann gibt es auf jeden Fall noch mehr „Mörder!“

      • bernhart

        Habe es schon gehört, dass die Strafen noch viel schlimmer werden,die Rechttsanwälte werden sich freuen.
        In Zukunftwird der Unfahlfahrer alsMörder angeklagt,wenn eine Person bei einem Unfall ums Leben kommt.

    • sogeatsnet

      Habt ihr schon mal den Stundensatz ausgerechnet…?

    • Checker

      Eindeutig übertrieben, wo bleibt die Verhältnismässigkeit?

      • Ungerechte Welt

        wenn dich, oder jemanden in deinem näherem Umfeld, ein Besoffener tot oder zum Krüppel fährt, würdest du dir wünschen, er hätte das Auto stehen lassen, da er Angst vor der hohen Strafe hatte, die ihn beim Ertapptwerden geblüht hätte.

    • Marta

      Gut so! Vielleicht lernt der Mann was.

    • Nappi

      einem jungen Mann kannst du die Zukunft ruinieren mit so einer Strafe, wo soll er das Geld hernehmen, es gibt so viele ältere Personen welche mit 2 Promille herumfahren oder heimfahren. Eine Mahnung beim ersten mal bewirkt in so einem Fall mehr als sofort hart zu bestrafen

    • Peter

      Möchte auch 176std arbeiten und 25000 kassieren

      • Maxile

        Das steht in keinem Verhaeltnis zum Vergehen. Natuerlich gehoert Alkohol am Steuer bestraft,ganz logisch. Ist aber sicher ein Einheimischer………Da muessten diiese Kriminellen, die unsere Leute zu Krueppel schlugen, mindestens Betraege ,die in die hunderttausende gehen zahlen. Aber diese Herren Verbrecher laufen unbehelligt herum.Was fuer eine Justiz.Unsere Leute ruinieren, da traut man sich.Auslaender hofieren,man hat ja Angst vor diesen.

    • Frage?

      Es stellt sich nur die Frage der Verhältnismäßigkeit mit dem Unfall der Oberbergsteigers aus Ahornach bei Sand in Taufers, der mit 1,48 Promille einen Toten und einige Schwerverletzte hatte.

      Wie hoch war dabei die Strafe?

      Oder war das überhaupt eine Strafe im Verhältnis zu den Folgen?

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