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    „Jäte mein Unkraut selbst“

    Es war eine denkbar knappe Abstimmung, mit der im Landtag ein Verbot glyphosathaltiger Herbizide auf öffentlichen Flächen durchgesetzt wurde. Brigitte Foppa und Arnold Schuler über die Folgen. DAS VIDEO

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    Kommentare (27)

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    • martin

      Ja wenns der Schuler verwendet muss es direkt gesund sein!!!

    • Tiroler

      Wäre interessant zu erfahren was das an Mehrkosten bringt….übrigends: Glyphosat könnte eventuell, vielleicht krebserregend sein, Dieselabgase sind es ganz sicher, eindeutig und seit Jahrzehnten bewiesen…..verwenden wir bald keine Dieselmotoren? Zumindest in öffentlichen Betrieben? Wäre nur mehr als logisch…

    • hans

      @Tiroler da werden mit verschiedenen Massen gemessen ,in deren Köpfen !! (Grüne usw.)

    • Luis

      Schuler ist ein „Chemie-“ und „PSM – lobbyist. Bei so „hochkarätigen“ Landesräten vergeht den Bürgern vieles.

    • Vingscher

      Srilanka und Bermudas haben ein Importverbot verhängt, gibs denn keine besseren Beispiele?

      • Vingscher

        Ist Herrn Schuler bewusst, dass es in der Schweiz eine grosse und sehr starke Bauernlobby gibt? Dieser wird fast jeder Wunsch erfüllt.

        • Walter Mair

          @Vinschger
          Und in Südtirol etwa nicht!!! Ohne der Bauern Lobby hätte die SVP NIE eine Mehrheit! Deswegen haben sie auch die größtmöglichsten Privilegien 🙂

          • Bernhardl

            Schuler pflegt seine Apfel Monokulturen und dazu brauchte er eine große Menge Pestizide: Insektizide, Fungizide, Herbizide, Rodentizide, Bakterizide, Akarizide, Wachstumsregulatoren, ecc.

            • Vingscher

              @ Walter Mair
              Ja, sicher! Eine Lobby ist per se auch nichts schlechtes. Die Bauern sind in ihren Interessen homogen und deshalb leicht zu organisieren. Da sie einen grossen Teil der Bevölkerung ausmachen, sollten ihre Interessen auch demensprechend vertreten sein, findest du nicht?

              Meine Kritik an Schuler war etwas anders gemeint. Er verweist auf eine in der Schweiz gültige Bestimmung, wohl wissend, dass die Schweiz in Südtirol sehr positiv behaftet ist. Dies soll heissen, in der Südtiroler Bevölkerung wir a-priori angenommen, dass alles was aus der Schweiz kommt, prinzipiell gut ist.

              Mit seinem Verweis auf die Schweizer Bestimmung versucht er sein Argument zu untermauern. Meine Kritik zielte auf diese Untermauerung seines Arguments ab, indem ich behaupte, dass aufgrund der starke Bauernlobby in der Schweiz keine rigorosere Richtlinien herrschen. Dies soll nun keineswegs heissen, dass Argument von Schuler sei invalide. Im Gegensatz ich finde die Aussagen Schulers bei weitem besser als die von Foppa.

            • Inge

              In der Schweiz gibt es auch eine „Chemielobby“, die ihre Interessen des Geschäftes zu verteidigen weiß.

    • Gerry

      Ganz kurz bemerkt. Nach einer Behandlung mit Roundup gibt es keine grüne Wiese mehr. Glyphosat wird nur auf Flächen gespritzt um Gehwege oder Parkplätze unkrautfrei zu halten. Es ist wird doch niemals Roundup auf eine Spielwiese gespritzt, was reden diese Leute für einen Stumpf zusammen.

      • Walter Mair

        @Gerry
        Es geht nicht nur un Roudup! (Ein Produkt von Monsanto) Das ist nur der Anfang!! Wenn das Freihandelsabkommen zustande kommt,dann geht es uns wie den Staaten wie Amerika , Südamerika und Afrika: Die Monopolstellung dieser kriminellen Firma, die tausende von Menschen auf dem Gewissen hat, ist so mächtig, dass sie ALLE und ich unterstreiche ALLE unter seine „Fittiche“ nimmt und auch Gen- manipuliertes Saatgut und das nur ihr eigenes auf den Markt zulässt! Dann gute Nacht! Man eiert nur auf die Pestizide herum, Die Folgen wären viel viel schlimmer! Merkel ist ein Scherge der Multinationalen und will auf Druck, dass dieses Abkommen zustande kommt! Schuler kapiert überhaupt nichts und lässt sich von den falschen Leuten beraten! Schon Berger versprach dass kein manipuliertes Saatgut bei uns eingesetzt wird! NOCH!!! Frage: Wie stellen unsere „Hanselen“ dies an? Die Multinationalen sind schon mit anderen Kalibern fertig geworden und auch wenn sie zu drastischeren Mitteln greifen mussten…

        • Yannis

          @Walter Mair,
          vielen, vielen Dank für die Klarstellung !!! dieser üblen Dinge die uns der „Zonenwachtel“ sei Dank, bald bevorstehen werden !

        • Walter Mair

          @Gerry
          NEIN!! So nicht! Informieren SIE sich einmal, bevor SIE Andere beschuldigen einem Stumpf zu bringen! In Argentinien wird ROUNDUP bei den Feldern wo Soja angebaut wird, mit Fliegern übersprüht Die Bohne ist nun nach langen Recherchen gegen dieses hochgiftige Mittel resistent .Welchen Auswirkungen die Abdrift auf die umlegenden Feldern, aber vor Allem auf die Menschen hat, können Sie hundert Mal im Internet nachlesen. Ganze Bauernschaften haben eine Sammelklage gegen diesen diabolischen Konzern eingereicht, nachdem nachweislich ihre Kinder mit Deformationen auf die Welt kamen und das nur im Gebiet, wo dieser Scheiß gespritzt wurde. VERGEBENS! Reicht Ihnen das, oder muss ich fortfahren?

      • Inge

        Den Anwendern und Konsumenten sollte klar sein, dass nicht nur die Gräser absterben. Das gesamte Bodenleben wird in Mitleidenschaft gezogen. Ein mit Herbizid behandelter Boden stinkt nach Wochen. Das kann jeder Laie mit etwas Gefühl feststellen.

    • Älpler

      Die Grünen argumentieren in diesem Fall mit Quellen aus den Medien. Frau Foppa hat keine Ahnung welche Stoffe zu den Herbiziden zählen, ergo keine Ahnung von was sie da spricht.

      • Bernhardl

        Es gibt auch Gifte gegen Gehölze, Gräser, Algen, ecc., aber ein sehr verbreitetes Herbizid ist seit mehr als 40 Jahren das sogenannte „Roundup“ in den verschiedensten Dosierungen mit dem Wirkstoff Glyphosat.

    • Bio Bauer

      Für unseren Landesrat für Landwirtschaft, wäre es höchst an der Zeit aufzuwachen, denn er schläft beim helllichten Tage. Durch die vegetative Vermehrung, verliert die Pflanze an Widerstandskraft. Dadurch wird sie anfällig für die verschiedensten Krankheiten und Schädlinge.
      Was die Bauern brauchen sind generativ vermehrte Pflanzen Herr Schuler! Damit wir uns von der Konzerndiktatur verabschieden können. Was hat bis heute die Laimburg auf diesem Gebiet getan? Fast gar nix. Ich möchte nicht wissen, wieviele Steuergelder in der Laimburg, für nutzlose Forschungen versenkt wurden.

      • Walter Mair

        @Bio Bauer
        Genau das ist der Punkt! Sollte Monsanto in Europa Fuß fassen können. (Roundup war nur der Anfang!) Und Alles spricht dank der „Dame“ Merkel darauf hin,können wir nicht nur die vegetative Befruchtung, sondern auch die generative vergessen. MONSANTO hat nur Hybrid Saatgut, das man ALLE JAHRE!!! (sic) neu kaufen muss, da es nicht möglich ist eigenes Saatgut zu gewinnen. Verwendete der Nachbar seine eigenen generativen Samen, wurden sie durch Abdrift kontaminiert und gingen zugrunde. Nicht genug: In ganzen Ländereien in Südamerika bekommt man kein anderes Saatgut mehr zu kaufen. Monsanto kontrolliert das ganze System!! Das Interessante dabei ist dass ROUDUP mit dem Saatgut mitgekauft werden muss,da es das einzige Mittel ist mit dem man produktiv arbeiten kann. (sic) Bauern auf der ganzen Welt haben sich darüber empört und wurden zuerst schikaniert und die ganz „Zornigen“ sogar eliminiert! Solche Konzerne haben durch die Unterstützung korrupter Politiker Narrenfreiheit und können tun und lassen, was sie wollen! Wollen wir das auch bei uns? Ich glaube NEIN!!
        Es ist höchste Zeit,dass sich der Bürger SELBST informiert! Von „OBEN“ kommt nur Desinformation,Augenauswischerei und Verniedlichung des so prekären Problems!
        Und da meine ich auch die Laimburg….. 🙂

      • C

        Genau der Meinung bin i a. Mir hobn a Laimburg wos eigentlich nuie und umweltschonende Wege gehen MÜSSTE!!! Aber??? Südtirol könnte Pionieerarbeit in diesem Bereich leisten, könnte, … wenn….

    • Bio Bauer

      Ein Landesrat müsste eigentlich mit guten Beisbiel vorangehen!
      Mein Vater war Jahrgang 1926. Er hat bereits in den frühen Siebzigern mit dem Einsatz von
      Herbizid zur Unkraut(?)bekämpfung aufgehört. Damals wurde das Gras, per Hand mit der Sense gemäht. Ich Frage mich, in welchen Zeiten ist der Herr Schuler stehengeblieben? Und wo will er mit Südtirols Landwirtschaft hin?

      • Tiroler

        In den frühen sibzigern aufgehört als die allermeisten noch nicht wussten was herbizid ist und bei den Reben noch gepflügt haben und bei den Sämlingsbäumen noch mit der Mähmaschine gemäht haben……????

    • bernhard

      Schuler: die größte Enttäuschung der „neuen, dynamischen“ Truppe!! Und das heißt etwas….

    • C

      Mir gfollt die Rasse Mensch ollaweil mehr: die Tumore werden immer mehr und mehr und trotzdem wird Gift benutzt wo es nur möglich ist. Wir essen Gift, wir trinken Gift, wir atmen Gift ein, wir bekleiden uns mit Gift…. Und trotzdem wundert man sich noch wenn man krank wird! Die Rasse Mensch ist einfach interessant: wir hängen so an unsere Errungenschaften fest, dass wir sie nicht lassen können, auch wenn sie uns umbringen!
      Sollte es wirklich intelligente Ausserirdische Wesen geben, dann glaube ich schauen sie auf uns ab und können nur mehr den Kopf schütteln über so viel Dummheit 🙂

      • Franz Xaver

        Kontrollier mal deinen Urin, sicher Glyphosphatrückstände drinnen. nicht vom apfel oder wein oder weil du an der teerstrasse spazieren bist, nein- vom Brot
        Und aja falls du bio ist findest du sicher Kupfer im Urin, auch sehr lecker. Kupfer zerstört das Bodenleben. Ohne Kupfer kein bio. und da sind wir schon beim bio… was ist bio? Marketing? denk schon und ein paar lügen.. prost Mahlzeit!!

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