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    „Dazu wird es nicht kommen“

    „Dazu wird es nicht kommen“

    Senator Hans Berger fordert, in der Brennercom-Affäre „politische Konsequenzen“ zu ziehen. Was SVP-Obmann Philipp Achammer dazu sagt.

    TAGESZEITUNG Online: Herr Achammer, am Freitag äußerte Brennercom-Präsident und Ex-SVP-Parlamentarier Ferdinand Wielleit die Befürchtung, jetzt aus der Volkspartei ausgeschlossen zu werden. Wann ist’s soweit?

    Philipp Achammer: Dazu wird es nicht kommen, ich wüsste nicht warum. Diese Frage ist für mich nicht parteipolitisch, sondern wird auf Verwaltungsebene geführt. Die Linie des Landeshauptmanns wird von der Partei voll und ganz unterstützt, auch gegen dieses vollkommen unverständliche Vorgehen des Verwaltungsrats. Das kam im einstimmigen Beschluss der Landesregierung zum Ausdruck.

    Steht die gesamte Fraktion hinter dieser Entscheidung?

    Ja, dafür gibt es einen breiten Rückhalt. Meine Position ist ziemlich klar: Es kann jeder seine Meinung dazu haben, ob das Land die Mehrheit in der Brennercom halten sollen, das ist zu akzeptieren. Aber ich persönlich glaube, dass das Netz sehr wohl eine institutionelle Aufgabe darstellt. Es steht außer Frage, dass das Land die Kontrolle darüber haben sollte. Das wird unterstützt – jenseits von dem, was nicht hätte passieren dürfen. Dagegen wird die Landesregierung vorgehen.

    Die Meinung der alten Landesregierung war eigentlich klar: Man wollte die Brennercom unbedingt abstoßen. Hat Durnwalders Mannschaft Mitschuld an der aktuellen Misere?

    Nein, Durnwalder hat ja im Interview mit der TAGESZEITUNG richtig gesagt: Die Meinungsänderung ist eine politische Frage. Mit dem Vorgehen des Verwaltungsrats hat das nichts zu tun.

    Interview: Anton Rainer

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