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    Aufprall auf der Autobahn

    Aufprall auf der Autobahn (Fotos: FF Klausen)

    Aufprall auf der Autobahn (Fotos: FF Klausen)

    Großes Glück hatte am Montag der Lenker eines Kleintransporters auf der Autobahn: Er war beim Auffahrunfall mit mittelschweren Verletzungen davongekommen. Die Bergung des Patienten gestaltete sich schwierig.

    von Erna Egger

    Innerhalb kurzer Zeit ereigneten sich gestern gleich zwei Unfälle auf der Südspur der Autobahn. Der erste Zusammenprall dürfte den zweiten Unfall provoziert haben.

    Um 8.08 kam es zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Lkw auf der Südspur der Brennerautobahn zwei Kilometer nach der Autobahnausfahrt Bozen Nord: Verletze gab es keine.

    Die Berufsfeuerwehr rückte mit einer ersten Mannschaft aus, um die Fahrbahn vom ausgetretenen Treibstoff zu säubern. Durch die Aufräumarbeiten bildete sich Stau.

    Die Bergung gestaltete sich schwierig. (Foto: FF Klausen)

    Die Bergung gestaltete sich schwierig. (Foto: FF Klausen)

    Durch diesen Kolonnenverkehr kam es um 8.22 zu einem weiteren Aufprall. Zwei Kilometer vor der Autobahnausfahrt Bozen Nord hatte ein Sattelzug gebremst, um nicht auf die vorderen Fahrzeuge aufzufahren. Ein nachkommender Kleintransporter der Firma Schmidhammer sah den Stau zu spät und prallte mit voller Wucht auf die hintere Heckwand des Sattelzuges auf. Der Lenker, der aus dem Pustertal stammt, schaffte es noch, sein Fahrzeug nach links zu reißen.

    Der Mann, der allein unterwegs war, hatte großes Glück: Die Beifahrerseite des Fahrzeuges wurde total zertrümmert. Ein Mitfahrer hätte nicht überlebt. Der Unfallfahrer selbst wurde mit dem linken Bein im Fahrzeug eingeklemmt und hatte Beckenverletzungen erlitten.

    Der Fahrer wurde beim Aufprall eingeklemmt. (Foto: FF Klausen)

    Der Fahrer wurde beim Aufprall eingeklemmt. (Foto: FF Klausen)

    Die Feuerwehr Klausen, die für die Südspur in diesem Bereich zuständig ist, wurde zum Einsatz gerufen. Sie hatte jedoch aufgrund des ausgiebigen Staus große Schwierigkeiten, mit ihren Fahrzeugen zum Unfallort zu kommen. Nur ein Kleinwagen schaffte es durch die Fahrzeugkolonne hindurch. Die Berufsfeuerwehr Bozen wurde indes alarmiert. Eine zweite Mannschaft rückte aus und ein Teil jener Männer, die bereits beim ersten Unfall im Einsatz waren, wurde zu diesem weiteren Geschehen geholt. Die Berufsfeuerwehr musste über die Nordspur intervenieren. Dies war die einzige Möglichkeit, um rasch Hilfe leisten zu können. Über die Leitplanken hinweg musste der Einsatz mit den schweren Rettungsgeräten getätigt werden.

    Der Rettungshubschrauber Pelikan 1 brachte den Notarzt zur Unfallstelle. Der  Rettungswagen des Weißen Kreuzes transportierte den Mann mit Beinverletzungen und einem Beckenbruch ins Bozner Krankenhaus. Im Einsatz standen die Berufsfeuerwehr, die Feuerwehr Klausen, der Rettungshubschrauber Pelikan 1, der Rettungswagen des Weißen Kreuzes, die Straßenpolizei und die Autobahnmeisterei.

    Nach den Unfällen bildeten sich 11 Kilometer Stau.

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