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„Ein großer Naturpark“

Komitee stellt Projekt „Car is over“ vor

Ein Komitee um den grünen Hotelier Michil Costa hat ein Pilotprojekt zur Verkehrsreglementierung auf den Dolomitenpässen ausgearbeitet – und fordert die Politik zum Handeln auf. 

von Lisi Lang

„Die Probleme, die der maßlose Autoverkehr in den Sommermonaten auf den Dolomitenpässen erzeugt, liegen seit Jahren klar auf der Hand“, sagt Hotelier Michil Costa. Dennoch sei bisher zu wenig passiert, um den Verkehr auf den Pässen einzuschränken. „Wir reden seit 30 Jahren über dieses Thema, die Zeit ist jetzt aber wirklich reif, dass man hier endlich aktiv wird“, richtet der Hotelier deutliche Worte an die Politik.

Weil man nicht weiter warten will, hat ein Komitee um Michil Costa das Projekt „Car is over“ mit der klaren Botschaft „In der Ruhe der Pässe, der Gesang der Dolomiten“ ins Leben gerufen. „Wenn wir nicht einfach anfangen sondern weiter nach der perfekten Lösung suchen, werden wir diese nicht finden – aber wenn sie 1969 auf den Mond gekommen sind, könnten wir vielleicht auch darüber nachdenken, dass es wirklich wichtig wäre – auch wirtschaftlich – die Dolomiten als großen Naturpark anzusehen“, sagt Michil Costa. „2009 sind wir UNESCO geworden, aber die Situation hat sich deswegen nicht zum Positiven entwickelt – es sind nur mehr Leute gekommen, deswegen braucht es jetzt dringend eine Kontingentierung.“

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