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Recht auf Wohnraum

Der Koordinierungstisch Wohnen möchte Antworten auf den Wohnungsnotstand finden und das Bewusstsein für das Recht auf Wohnen schärfen.

Das Gemeinschaftsprojekt von Antidiskriminierungsstelle, La Strada – Der Weg, Caritas, Volontarius und Rotem Kreuz möchte das Bewusstsein für das Recht auf Wohnraum schärfen und den Vermietenden Garantien bieten.

Seit vergangenem Sommer gibt es einen Koordinierungstisch zwischen einer Reihe wichtiger Einrichtungen, denen gemeinsam ist, dass sie bei der Wohnungssuche unterstützen: An dieser „Wohnen“ genannten Initiative beteiligen sich La Strada – Der Weg, die Caritas der Diözese Bozen-Brixen, die Gruppe Volontarius, das Landeskomitee Bozen – Südtirol des Roten Kreuzes und die Antidiskriminierungsstelle.

Der Koordinierungstisch soll eine Möglichkeit zum Informationsaustausch, zur Zusammenarbeit und zum Aufzeigen von Good Practice sein, durch welche das Angebot an Wohnraum und die Beziehung der Nutznießenden der Selbstständigkeit verbessert werden. Zudem soll er als Instrument zur Verbesserung der Kommunikation und der Information von Bürgerinnen und Bürgern und politischen Vertreterinnen und Vertretern dienen.

Die Initiative verfolgt zwei Ziele: Zum einen soll das Bewusstsein der Mitmenschen für das Recht auf Wohnen geschärft werden, indem vor allem diejenigen eine Stimme und Aufmerksamkeit erhalten, für die ein Eigenheim ein schwer zu verwirklichender Traum ist. Etwa junge Menschen, Studierende, Migrantinnen und Migranten, getrenntlebende Eltern, junge Mütter, ältere Menschen oder Menschen mit Behinderungen sowie viele andere – allesamt Menschen, die wirtschaftlich zwar unabhängig sind, aber dennoch Schwierigkeiten haben, eine Wohnung zu finden. Zum zweiten will der Tisch – auch in Anbetracht der Notwendigkeit jenen, die ihre Wohnung vermieten, Garantien und Unterstützung zu geben – als Gesprächspartner und Vermittler gegenüber Vermietenden sowie Immobilienmaklerinnen und -maklern auftreten.

Der Koordinierungstisch „Wohnen“ wird positive Erfahrungen von Mieterinnen und Mietern sowie von Vermietenden mittels einer Sensibilisierungskampagne hervorheben und so zum Abbau von Vorurteilen beitragen. Denn Wohnraum ist die erste Voraussetzung dafür, um eine gute Bürgerschaft zu garantieren, um Integration, Selbstständigkeit und Zukunft zu schaffen.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

Kommentare (1)

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  • pingoballino1955

    Wird leider wenig bringen,wenn die Svp Politik sich zu wenig kümmert.Frau Deeg wäre zuständig,hat nur eine traurige Bilanz aufzuweisen.WIEVIEL LEERSTEHENDE UND ZU SANIERENDE WOHNUNGEN HABEN WIR AKTUELL IN SÜDTIROL?????? Zum SCHÄMEN!

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