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Der Geflügelgrippe-Alarm

Foto: lpa

Am Toblinosee im Trentino sind mehrere Möwen an Geflügelgrippe verendet. Landesveterinärdirektor Paolo Zambotto empfiehlt, Geflügel vorübergehend im Stall zu halten.

Anfang Jänner gab es Geflügelgrippe-Alarm in Nordtirol, am Montag wurden mehrere tote Möwen in der Valle dei Laghi im Trentino gefunden.

Der Verdacht wurde im Labor bestätigt: Sie sind an Geflügelgrippe verendet.

„In Südtirol gibt es zwar weiterhin keine Fälle der tödlichen Geflügelerkrankung, aber wir rufen zur Vorsicht auf: Hühner und anderes Geflügel sollte im Stall gehalten werden und keinesfalls im Freien gefüttert und getränkt werden“, sagt Landesveterinärdirektor Paolo Zambotto. Er unterstreicht, dass es derzeit eine „dringende Empfehlung“ sei, es gebe keinerlei gesetzliche Verpflichtung dazu. „Aber es ist im Interesse aller, der Empfehlung Folge zu leisten, um Südtirol weiterhin seuchenfrei zu halten“, sagt Zambotto.

Südtirol weiterhin seuchenfrei halten

Wer in seinem Geflügelstall eine erhöhte Sterblichkeitsrate feststellt, muss sich an den Amtstierarzt oder die Amtstierärztin (Sanitätsbetrieb) wenden, um die Ursache für das Verenden des Federviehs zu klären.

Auch Spaziergänger und Spaziergängerinnen oder Bürger und Bürgerinnen sind dazu aufgerufen, sich an den Forstdienst zu wenden, wenn sie mehrere tote (Zug-)Vögel entdecken. „Aus hygienischen Gründen rate ich dazu, die Tiere nicht einzusammeln, sondern das den Experten zu überlassen. Auch wenn ich versichern möchte, dass die  jetzige Variante der Geflügelgrippe grundsätzlich für den Menschen nicht gefährlich ist“, sagt der Landestierarzt.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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