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„Erweitertes Blickfeld“

Foto: lpa

örderungsansuchen von Museen und Sammlungen hat der Museumsbeirat des Landes bei seiner ersten Sitzung dieses Jahres 2023  bewertet.

Unter dem Vorsitz des zuständigen Landesrats, Landeshauptmann Arno Kompatscher, bewerteten die Mitglieder des Museumsbeirats die Ansuchen um Förderung der ordentlichen Tätigkeit von privat und öffentlich geführten Museen und Sammlungen im Lande. Zudem standen zwei Investitionsanträge auf der Tagesordnung. Insgesamt wurden 46 Ansuchen mit einer Gesamtfördersumme von 1,7 Millionen Euro befürwortet.

Unter anderem wird das Land die jüdische Kultusgemeinde Meran bei der Umgestaltung des Jüdischen Museums in Meran unterstützen: Geplant sind Restaurierungsarbeiten, ein barrierefreier Zugang und die Umgestaltung des Ausstellungsbereichs. Auch der Südtiroler Museumsverband erhält Fördergelder.

„Die Förderung der kulturellen Arbeit in den Museen und Sammlungen des Landes ist eine wichtige Aufgabe der öffentlichen Hand: Museale Strukturen sind Faktoren für eine lebendige gesellschaftliche Diskussion, sie machen Begegnungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart möglich, erweitern unser Blickfeld, vermitteln Kunst und Natur für alle Bevölkerungsgruppen – und sollen hier auch mit einer gewissen finanziellen Sicherheit arbeiten können“, zeigte sich Landeshauptmann Kompatscher überzeugt.

Rückblick auf 2022, Ausblick auf 2023

Bei der ersten Sitzung in Anwesenheit nach drei Jahren konnte Museumslandesrat Kompatscher mit Mathias Stuflesser, Direktor der Abteilung Ladinische Kultur in Vertretung von Landesrat Daniel Alfreider, und Esther Erlacher vom Betrieb Landesmuseen zwei neue Mitglieder des Landesbeirats begrüßen.

Die Direktorin im Landesamt für Museen und museale Forschung, Monika Conrater, bot einen Rückblick auf die Tätigkeiten des vergangenen Jahres. Sie unterstrich dabei die Weiterbildungsmaßnahmen des Amtes sowie die Kommunikationskampagne für die Museumcard, ein Ganzjahresticket für mehr als 80 Museen und Ausstellungsorte, ein Ticket besonders für jene, die im Lande ansässig sind.

„Die Museen, Sammlungen und Ausstellungsorte in Südtirol sind vielfältig – als Amt für Museen und museale Forschung wollen wir dieses Netz stärken: Einerseits sind das gemeinsame Aktionen nach außen, wie etwa der internationale Museumstag im Mai, gleichzeitig bemühen wir uns als Amt auch stark darum, die museale Arbeit in den Häusern selbst zu fördern“, unterstrich Amtsdirektorin Conrater. 2023 wird das Amt als Servicestelle weiterhin verschiedene unterstützende Angebote für die Museumswelt machen und insbesondere die Sammlungsarbeit und die Qualitätsentwicklung fördern.

Der Museumsbeirat des Landes

Der Museumsbeirat berät die Landesregierung in museumspolitischen Belangen. Den Vorsitz hat Landeshauptmann Kompatscher als zuständiger Landesrat für die Museen inne.

Weitere Mitglieder sind die Abteilungsdirektoren Volker Klotz, Antonio Lampis und Mathias Stuflesser als Vertreter der Kulturlandesräte, der ehemalige Meraner Bürgermeister Paul Rösch sowie Anna Vittorio (Gemeinde Bozen), Sigrid Prader (Frauenmuseum Meran), Maria Mayr (Schreibmaschinenmuseum Partschins) und Esther Erlacher vom Landesmuseum in der Festung Franzensfeste.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)

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